Anzeige: Volker Leppin: Franz von Assisi. Ein unbequemer Heiliger
Titelseite Herder Korrespondenz Dossier: Zum Stand der Ökumene

Zum Stand der Ökumene: Dossier

Inhalt
Erscheinungstermin PDF: 2018
Bestellnummer PDF: D100213

Eiszeit. Dieses Schlagwort fiel zuletzt immer wieder mit Blick auf die gegenwärtige Situation der Ökumene christlicher Kirchen. Dabei führen die Kirchen auf vielfältigen Ebenen Gespräche miteinander.Wie ist deren Ertrag zu bewerten? Was müsste geschehen, dass die ökumenischen Beziehungen weiter voran kommen? Wo steht die Ökumene heute und welche Rolle spielen dabei Ökumenische Kirchentage?

Wir haben Ihnen in diesem Dossier jüngere Beiträge der Herder Korrespondenz zum Stand der Diskussionen über die Ökumene zusammengestellt.

Über dieses Paket

Aktuell

  • Ökumene: Theologen fordern Gastfreundschaft
    Gratis Heft 11/2019 S. 11-12

    Ökumene: Theologen fordern Gastfreundschaft

    Der Ökumenische Arbeitskreis, das Expertengremium katholischer und evangelischer Theologen zu den Beziehungen zwischen den Konfessionen, hat die Kirchen dazu aufgerufen, gelebte Gastfreundschaft bei Eucharistie und Abendmahl zu ermöglichen. Es gebe keine theologischen Gründe mehr, die dagegen sprechen.

  • Gratis Heft 7/2013 S. 331-333

    Reformationsjubiläum: Lutherisch-katholischer Ausblick

    Am 17. Juni wurde das Dokument „Vom Konflikt zur Gemeinschaft“ veröffentlicht, in dem Lutheraner und Katholiken einen gemeinsamen Vorblick auf das Reformations­jubiläum von 2017 werfen. Es basiert auf den bisherigen Ergebnissen des lutherisch-katholischen Dialogs, wirft aber auch neue Fragen auf.

Blickpunkt

  • Gratis Heft 4/2010 S. 194-197

    Eine ökumenische Bilanz aus dem Päpstlichen Einheitsrat: Auf dem Weg

    „Harvesting the fruits“ („Die Früchte ernten“) ist der Titel eines Buchs von Kardinal Walter Kasper, mit dem der Päpstliche Rat für die Förderung der Einheit der Christen eine Bilanz der bisherigen Gespräche zwischen der katholischen Kirche und Kirchen der Reformation zieht. In vielen klassischen Kontroversfragen hat man Konvergenzen oder sogar Konsens erzielt, aber auf dem Weg zur Einheit gibt es noch etliche Stolpersteine.

  • Gratis Heft 12/2009 S. 605-610

    Besteht noch der Konsens der Kirchen in ethischen Fragen?: Wider eine schlechte Arbeitsteilung

    Lange Zeit betrafen ökumenische Unterschiede zwischen den christlichen Kirchen vor allem den Bereich der Glaubenslehren oder der liturgischen Praxis. In grundlegenden moralischen Fragen der individuellen Lebensführung und in wichtigen sozialethischen Wertüberzeugungen herrschte dagegen ein weitreichender Konsens, der seinen Ausdruck in gemeinsamen Memoranden, Arbeitspapieren oder ähnlichen Stellungnahmen fand.

Interview

Essays

Autorinnen und Autoren

  • Bernd Jochen Hilberath

    Bernd Jochen Hilberath

    Bernd Jochen Hilberath, geb. 1948, Studium der Philosophie und Theologie in München und Mainz, 1977 Promotion zum Dr. theol., 1984 Habilitation für das Fach Dogmatik und ökumenische Theologie in Mainz, 1985-1989 Professor auf Zeit für Dogmatik und Ökumenische Theologie in Mainz, 1989-1992 Professor für Dogmatik und Fundamentaltheologie an der Katholischen Fachhochschule Mainz, seit 1992 Professor für Dogmatische Theologie und Dogmengeschichte an der Katholisch-Theologischen Fakultät der Universität Tübingen, seit 1996 Direktor des Instituts für Ökumenische Forschung an der Katholisch-Theologischen Fakultät der Universität Tübingen, 2004-2006 Präsident der Societas Oecumenica.

  • Dorothea Sattler

    Dorothea Sattler

    Dorothea Sattler, geb. 1961, Dr. theol. habil., Professorin für Ökumenische Theologie und Dogmatik sowie Direktorin des Ökumenischen Instituts der Katholisch-Theologischen Fakultät der Westfälischen Wilhelms-Universität Münster, Sprecherin des Sachbereichs 1 "Theologie, Pastoral und Ökumene" des ZdK, Mitglied in der Ökumene-Kommission der Deutschen Bischofskonferenz, wissenschaftliche Leiterin des Ökumenischen Arbeitskreises evangelischer und katholischer Theologen (zusammen mit Prof. Dr. Volker Leppin), Co-Vorsitzende des Synodalforums "Frauen in Diensten und Ämtern in der Kirche".

  • Eberhard Schockenhoff

    Eberhard Schockenhoff

    Eberhard Schockenhoff (1953-2020), Dr. theol., war Professor für Moraltheologie an der Albert-Ludwigs-Universität Freiburg, von 2001 bis 2016 Mitglied des Nationalen bzw. Deutschen Ethikrats, seit 2009 ordentliches Mitglied der Heidelberger Akademie der Wissenschaften und seit 2010 Mitglied in der Europäischen Akademie der Wissenschaften und Künste.  

    Seine profilierten Beiträge zu innerkirchlichen Fragen und Problemstellungen fanden durchweg Widerhall in Kirche und Theologie. Als wichtiger Brückenbauer unterstützte er nachdrücklich den Reformkurs der katholischen Kirche in Deutschland. Durch sein Engagement im Nationalen bzw. Deutschen Ethikrat erlangte er durch seine Beiträge zu Fragen der Lebensethik Bekanntheit weit über die Fachgrenzen hinaus und trat als eloquenter Gesprächspartner in den verschiedenen Kontexten in Erscheinung.

    Schockenhoff zählte zu den produktivsten und meistgelesenen theologischen Autoren der Gegenwart, der seine verlegerische Heimat im Verlag Herder gefunden hatte. Zu seinen wichtigsten Veröffentlichungen zählen: Zur Lüge verdammt? Politik, Medien, Medizin, Justiz, Wissenschaft und die Ethik der Wahrheit (2000/2005), Wie gewiss ist das Gewissen? (2003), Grundlegung der Ethik (2007/2014), Theologie der Freiheit (2007), Ethik des Lebens (2009/2013), Chancen zur Versöhnung? Die Kirche und die wiederverheirateten Geschiedenen (2011), Erlöste Freiheit – Worauf es im Christentum ankommt (2012), Die Bergpredigt (2014), Kein Ende der Gewalt? Friedensethik für eine globalisierte Welt (2018) und Frieden auf Erden? Weihnachten als Provokation (2019).

    Seine postum veröffentlichte Sexualethik Die Kunst zu lieben. Unterwegs zu einer neuen Sexualethik (2021) stößt im Kontext der Debatten des Synodalen Weges auf breite Resonanz und wird von wichtigen Fachvertretern als Referenzwerk und Pflichtlektüre (Konrad Hilpert) gewürdigt. Schockenhoffs wichtige Impulse für eine erneuerte, menschenfreundliche Moralverkündigung wirken fort. Seine eigene Stimme und Präsenz wird in den aktuellen kirchlichen Auseinandersetzungen jedoch schmerzlich vermisst.

  • Gunther Wenz

    Gunther Wenz

    Gunther Wenz, geb. 1949 in Weißenburg, Studium der Evangelischen Theologie in Neuendettelsau, München und Erlangen, 1976 Promotion in München mit einer Arbeit zur Theologie Paul Tillichs, 1980 Habilitation ebd. mit einer Studie zu den dogmatischen Deutungen des Todes Jesu Christi in der Neuzeit, 1984 Professor für Systematische Theologie mit besonderer Berücksichtigung der Konfessionskunde an der Ludwig-Maximilians-Universität München, 1987 Ordinarius für Evangelische Theologie mit Schwerpunkt Systematische Theologie und theologische Gegenwartsfragen an der Universität Augsburg, seit 1995 Inhaber des Lehrstuhls für Systematische Theologie I an der Evangelisch-Theologischen Fakultät der Ludwig-Maximilians-Universität München und Direktor des Instituts für Fundamentaltheologie und Ökumene.

  • Heinrich Bedford-Strohm

    Heinrich Bedford-Strohm

    Heinrich Bedford-Strohm, Dr. theol., wurde 1960 geboren und ist seit 2022 Vorsitzender des Zentralausschusses des Ökumenischen Rates der Kirchen. Er war von 2014 bis 2021 Ratsvorsitzender der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD). Von 2011 bis 2023 war er Bischof der Evangelisch-Lutherischen Kirche in Bayern. Zuvor war er Professor für Systematische Theologie und Theologische Gegenwarts­fragen an der Universität Bamberg.

  • Kurt Koch

    Kurt Koch

    Kardinal Kurt Koch wurde 1950 geboren und war von 1995 bis 2010 Bischof von Basel. Zuvor war er Professor für Dogmatik und Liturgiewissenschaft an der Theologischen Fakultät Luzern. 2010 wurde er zum Präsidenten des Päpstlichen Rates zur Förderung der Einheit der Christen ernannt, er leitet das Dikasterium bis heute.

  • Otto Hermann Pesch

    Otto Hermann Pesch

    Otto Hermann Pesch, Dr. theol., Professor für systematische Theologie, München

  • Rainer Maria Woelki

    Rainer Maria Woelki

    Rainer Maria Woelki, geb. 1956, ist seit September 2014 Erzbischof in Köln. Zuvor war er Weihbischof in Köln und wurde 2011 zum Erzbischof von Berlin ernannt. Im Jahr 2012 folgte die Kardinalskreierung durch Benedikt XVI.

  • Stefan Orth

    Stefan Orth

    Stefan Orth, Dr., geb. 1968, ist Chefredakteur der Herder Korrespondenz. Monatsheft für Gesellschaft und Religion. Er hat in Freiburg, Paris und Münster katholische Theologie studiert, im Fach Fundamentaltheologie promoviert und ist seit 1998 Redakteur der Herder Korrespondenz in Freiburg, von 2014 bis 2022 war er stellvertretender Chefredakteur.

  • Timothy A. Byrnes

    Timothy A. Byrnes

    Timothy A. Byrnes ist Inhaber des „Peter L. Kellner Third Century Chair in Philosophy, Politics and Economics“ an der Colgate University in Hamilton, New York, USA. Seine Forschung konzentriert sich auf die Rolle der Religion in der Politik. Zu seinen Publikationen gehören: Catholic Bishops in American Politics, Princeton 1991, Transnational Catholicism in Postcommunist Europe, Lanham 2001 und Reverse Mission. Transnational Religious Communities and the Making of US Foreign Policy, Washington 2011.

  • Ulrich Ruh

    Ulrich Ruh

    Ulrich Ruh, geboren 1950, Dr. theol. Dr. h.c., studierte katholische Theologie und Germanistik an der Albert-Ludwigs-Universität Freiburg und der Eberhard Karls Universität Tübingen. Von 1974 bis 1979 war er Wissenschaftlicher Mitarbeiter am Lehrstuhl für Dogmatik und Ökumenische Theologie der Theologischen Fakultät Freiburg (Professur Karl Lehmann). 1979 wechselte er als Redakteur zur "Herder Korrespondenz", die er von 1991 bis 2014 als Chefredakteur wesentlich prägte. 2005 wurde ihm das Bundesverdienstkreuz als „Würdigung für seine Verdienste in Kirche und Gesellschaft“ verliehen. Seit 2015 ist Ruh Honorarprofessor an der Theologischen Fakultät der Albert-Ludwigs-Universität Freiburg.

  • Wolfgang Thönissen

    Wolfgang Thönissen

    Wolfgang Thönissen, geb. 1955, Prof. em. Dr., war von 1999 bis 2022 Leitender Direktor des Johann-Adam-Möhler-Instituts für Ökumenik in Paderborn und Professor für Ökumenische Theologie an der Theologischen Fakultät Paderborn.

Personen & Themen

Verlagsangebot