Gottesdienst 23-24/2022

23-24 / 20222. Januar 2023

Inhalt

Liebe Leserinnen und Leser,

wenn sich am 17. Dezember die Gründung des Deutschen Liturgischen Instituts zum 75. Male jährt, neigt sich für uns in Trier ein ereignisreiches Jahr dem Ende entgegen. Was damals – gerade einmal zweieinhalb Jahre nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs – ins Leben gerufen wurde, ist dank einer kompetenten und engagierten Mitarbeiterschaft seit vielen Jahren eine lebendige Einrichtung, deren Bedeutung für das gesamte deutsche Sprachgebiet anerkannt und geschätzt wird. Das konnten wir in diesem Jahr bei verschiedenen Anlässen dankbar erfahren: bei der eigentlichen Jubiläumsfeier in Trier (vgl. Gd 14–15/2022, S. 157–161), aber auch im Rahmen des Katholikentags in Stuttgart und der Sommerakademie zum Thema „Liturgie und Qualität“ (vgl. Gd 19/2022, S. 213–215). Stets gab es wertvolle und ermutigende Begegnungen mit Menschen, die sich in ihrem Wirkungsbereich für eine qualitätvolle Feier der Liturgie einsetzen. Ein Jubiläum bietet ja nicht nur Gelegenheit für einen Rückblick, sondern auch für eine Standortbestimmung und einen Ausblick in die Zukunft, in der es nicht nur vielfältige Gottesdienstformen, sondern auch neue Formate für die liturgische Bildung braucht. Papst Franziskus, der in diesem Jahr der liturgischen Bildung des Volkes Gottes eigens ein Apostolisches Schreiben (Desiderio desideravi, vgl. Gd 17/2022, S. 189–191) gewidmet hat, spornt uns an, in diesem Bemühen nicht nachzulassen.

Ihr Marius Linnenborn

Über diese Ausgabe

Leitartikel

  • Plus S. 261-263

    Gemeinsam feiern und beten

    Mehrere Generationen im Gottesdienst

    Im Gottesdienst sollen sich alle Generationen willkommen fühlen. Doch woher kommt dieser Anspruch und was kann man tun, um ihn Wirklichkeit werden zu lassen?

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