To Fight or not to Fight? Various Answers to the Foreign Political Power in the Deuterocanonical Literature

Zusammenfassung / Summary

Ältere Bücher des Alten Testaments kennen das Problem des Lebens unter einer fremden Herrschaft nicht. Diese Frage tritt erst seit dem Exil auf. Es gibt darauf zwei widersprüchliche Antworten. Eine Möglichkeit ist sich unterzuordnen. Das kann die Vermeidung der Politik (Sirach, Weisheit) oder das Machen einer Karriere am fremden Hof (Esther, Tobit, Daniel 1-6) bedeuten, vorausgesetzt man bewahrt die Treue zu Gott. Eine andere Möglichkeit ist der Widerstand, ja, sogar der Krieg (1 Makkabäer, Judith) und die Verdammung den fremden Mächte (Daniel 7-12). Das kann durch religiöse Motive modifiziert werden: im 2. Makkabäerbuch steht das Blutzeugnis moralisch höher und verschafft am Ende den Sieg.

Earlier books of the Old Testament do not face the problem of living under a foreign government. This question surfaced since the Exile. There are two main contradictory answers. One possibility is a submission; it can mean avoiding politics (Sirach, Wisdom) or careers at a foreign court (Esther, Tobit, Daniel 1-6). The faithfulness to God remains a necessary condition. On the other side we meet an opposition, even a military action (1 Maccabees, Judith) and condemnation of the foreign empire (Daniel 7-12). It can be modified by the religious factor: in 2 Maccabees martyrdom is morally better and finally assures a victory. 

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