Heft 5/2014Marianische Impulse

Inhalt

Wie sich in einem bunten Kaleidoskop die Welt der Farben und Formen immer neu zusammenfügt, so spiegelt sich in Maria der Glaube der Kirche wider. Die Schwerpunktbeiträge in diesem Heft zeigen auf, inwiefern die Auseinandersetzung mit Maria dazu dienen kann, sich dem Glauben aus neuen Perspektiven zu nähern. Joachim Schmiedl führt in seinem Beitrag aus, dass Maria gerade auch suchenden Menschen Wege zum Glauben bahnen kann. Hermann Schalück weist auf die soziale Sprengkraft des marianischen Magnificat hin. Josef Treutlein zeichnet auf, welche pastoralen Impulse von einer zeitgemäß verstandenen Mariologie ausgehen. Und Christiane Bundschuh-Schramm betont, welche Bereicherung für den Glauben darin besteht, sich auf die Weiblichkeit Marias einzulassen. 

Alle in diesem Heft veröffentlichten Beiträge verbindet die Überzeugung, dass nicht die Reduzierung auf ein süßlich-kitschiges Marienbild, sondern die Neu-Entdeckung dieser zentralen Glaubensgestalt den eigenen Glauben reifen lässt. Damit einher geht die Einladung, gerade auch in den volkskirchlichen Marientraditionen das zu entdecken, was Menschen oft über Jahrhunderte hinweg in der Tiefe ihres Glaubens wohltuend angesprochen hat - um dies in neuen Worten zum Ausdruck zu bringen.