Heft 3/2012Pfarrgemeinderat

Inhalt

Nicht wegzudenken aus dem Alltag der Kirche sind die Pfarrgemeinderäte. Sie planen und koordinieren die Arbeit in den Gemeinden, stoßen oft genug neue Initiativen an und sorgen dafür, dass die Kirche vor Ort lebendig bleibt. Angesichts der tiefgreifenden Veränderungen in der Pastoral stehen viele dieser Pfarrgemeinderäte vor der immensen Herausforderung, Strukturänderungen mitzuvollziehen, vor Ort zu vermitteln und behutsam umzusetzen. Die große Herausforderung besteht dabei oft genug darin, pastorales Neuland zu betreten, doch zugleich vor Ort bewährte Traditionen zu bewahren und in neue Konzeptionen zu integrieren. 

Kaum zu glauben, dass diese „Herkulesaufgabe" von Frauen und Männern zum einen ehrenamtlich, zum anderen mit einer hohen Kompetenz wahrgenommen wird. Doch genau das ist ja die Stärke der Pfarrgemeinderäte: Sie setzen sich aus engagierten Christen zusammen, die „anpacken" und das Gesicht der Kirche vor Ort prägen. Wie erfolgreich diese „Laien" mit ihrer gar nicht laienhaften Arbeit sind, bestätigen ihnen immer wieder die Allensbach- Umfragen: Sie komme zu dem Ergebnis, dass die „kleine Gemeinde" vor Ort in Deutschland ein viel besseres Image besitzt als die „große Kirche". 

Die Beiträge des Schwerpunktthemas widmen sich in diesem Monat der Arbeit der Pfarrgemeinderäte. In der Rubrik „Im Blick" reflektiert Paul Deselaers, wie man als Seelsorger authentisch leben kann. Peter Neysters gibt Impulse für das Gespräch mit den Eltern von Erstkommunionkindern.