Heft 7-8/2011Gottessuche

Inhalt

Immer mehr Seelsorger haben das Gefühl, in einem pastoralen Hamsterrad eingeschlossen (worden) zu sein. Angesichts von Gemeindefusion, Gremien- inflation und Gottesdienstmarathon mühen sie sich das ganze Jahr über ab, doch es bleibt das Gefühl, tatsächlich nicht weiterzukommen, sondern selbst auf der Strecke zu bleiben. Vor allem die Bedürfnisse der eigenen Seele verkümmern. Das vorliegende Heft lädt Sie dazu ein, während der sommerlichen Urlaubszeit ein wenig Abstand vom pastoralen Alltag zu gewinnen und aus der wohltuenden Distanz heraus der Frage nachzugehen, worauf es in der Pastoral wirklich ankommt. Die Autoren des Schwerpunktthemas weisen dabei aus unterschiedlicher Perspektive darauf hin, dass eben nicht Gemeindefusion, Gremieninflation und Gottesdienstmarathon, sondern Gott im Zentrum unseres Glaubens steht. Die Beiträge wollen dazu anregen, so manche pastorale Nebensächlichkeit abzuschütteln, um sich auf das Wesentliche zu konzentrieren.

Darüber hinaus widmet sich dieses Heft zwei weiteren Themen: Im Juli findet die Auftaktveranstaltung der Deutschen Bischofskonferenz zum angekündigten Dialogprozess statt. In der Rubrik „Im Blick" geht Thomas Equit der Frage nach, welche realistischen Erwartungen man an diesen Prozess stellen darf. Und Christiane Bundschuh-Schramm gibt in ihrem Beitrag Anregungen für eine Pastoral der Familienspiritualität.