Vita communis in der Fremde, Mobilität und Wissenstransfer: Deutsche Handwerker und ihre Statuten in Italien vom 14. bis zum 17. Jahrhundert

Zusammenfassung / Abstract

Die frühesten erhaltenen Statuten einer deutschen Handwerkerbruderschaft in Italien, sind jenige der deutschen Schuster von Venedig (1383). Vor dem Hintergrund der Verbreitung dieser deutschen Statuten wird deutlich, dass die Bäcker- und die Schusterbruderschaften in Italien bis tief in die Frühe Neuzeit hinein im Grunde nach den Regeln lebten, die in ihrer Frühzeit verfasst wurden, und dies auf einer geographischen Achse, die von der Lagunenstadt bis (zumindest) an den Vesuv reichte. Die wichtigsten Zentren sind Venedig, Florenz und Rom. Für Rom ergeben sich dabei auch einige Erkenntnisse zur Geschichte des Campo Santo Teutonico.

Vita communis abroad, mobility and transfer of knowledge: German craftsmen and their statues in Italy from the 14th to the 17th century. – The earliest preserved statues of the German Craftsmen-guilds in Italy are those of the German shoemakers in Venice (1383). In the view of the preparation of their German statues it becomes clear that the brotherhoods of the bakers and shoemakers lived by the rules made in ancient times up until early modernity. They lived on a geographical axis, which spanned from the city of lagoons to (at least) the Vesuvius. Venice, Florence and Rome figure among the most important centers. New insights for the history of the Campo Santo in Rome are among the results of this inquiry.

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