Editorial Kleinstkinder 1/2013

In die erste Ausgabe des neuen Jahres möchten wir mit einer Glosse von Dr. Stephan Baedeker einsteigen, „Treulos“ überschrieben: Mein Partner macht sich über meine Karriere Gedanken und ich weiß gar nicht, was er meint. Wir schmissen bisher einen kleinen, sehr überschaubaren familiären Laden zu zweit, manchmal auch zu dritt, in dem ich mich inzwischen ganz gut auskenne, und es läuft. Aber jetzt soll ich auswärts noch in einen großen Betrieb gehen, 70 Leute und fünf Chefs in gerade einmal vier Räumen. Ich kenne dort niemanden, weiß nicht, wie die arbeiten und kann noch nichts von dem, was die machen. Sie sprechen diese hochgestellte Sprache, die ich nicht beherrsche und kaum verstehe. Aber das Schlimmste ist, dass alle dort wissen, dass ich neu bin und nichts von deren Sachen kann, dabei hat es ihnen keiner verraten, sie sehen es mir einfach an. Am Anfang kam mein Partner mit, er hatte sich hinter meinem Rücken mit einem der Chefs abgesprochen, denn die kannten sich schon. Offenbar will er unseren Laden alleine weitermachen. Aber dann verschwand er gestern plötzlich. Ich heulte los und habe mich übel blamiert. Soll ich da morgen wieder hin? Jedenfalls — mein Partner hat erst mal nichts zu lachen. Mit einem humorvollen Blick wird hier ein überaus wichtiger Teil Ihrer Arbeit beleuchtet, dem wir uns im Fachthema dieser Ausgabe widmen: die Eingewöhnung von Kleinstkindern. Doch wie immer bieten wir Ihnen auch zahlreiche praktische Anregungen für Ihren Alltag: Schattenspiele mit Kindern, eisige Kunstwerke, Ideen rund um den Knopf und vieles mehr. Lesen Sie selbst!

Bildergalerie zum Artikel "Eingefroren. Mit Kleinstkindern physikalische Gesetzmäßigkeiten erforschen" in diesem Heft:

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