Fingerspiele für den Winter

Im Winter ist es draußen oft frostig-kalt oder regnerisch-trüb: genau die richtige Jahreszeit, um es sich im Sitzkreis gemütlich zu machen. Mit diesen Fingerspielen fördern Sie die Sprachfähigkeiten und die Wahrnehmung der Jüngsten – und nicht zuletzt bringen Sie die Kinder damit häufig zum Lachen!

Fingerspiele mit Kleinstkindern im Winter

Fingerspiel: Schau dir meine Finger an

So wird’s gemacht:

  • Die Erzieherin kann den Text mit den Fingern der anderen Hand spielen.
  • Sie kann den Text mit beiden Händen spielen.
  • Sie kann den Text als Körperwahrnehmungsspiel auf dem Körper des Kindes spielen.

Schau dir meine Finger an
(die Finger einer Hand zeigen),
was ich damit machen kann.
Sie können zappeln und sich drehen
(die genannten Bewegungen werden gemacht),
sie zappeln schnell und bleiben stehen
(schnell zappeln und die Finger still halten).
Sie zappeln schnell und ruhen sich aus
(schnell zappeln und die Finger auf ein Körperteil
oder Gegenstand legen etwa Kopf, Bauch oder Tisch),
und zappeln dann ganz schnell nach Haus
(die Finger auf den Rücken legen).

aus: Ingrid Biermann: Mit Klara und den Mäusen die Welt entdecken

Die Finger wollen tippen

So wird’s gemacht:

Der Text wird entsprechend gesprochen und gespielt

Die Finger wollen tippen, sie fangen langsam an,
sie tippen erst ganz langsam und trippeln dann voran.
Sie tippen auf die Nase, sie tippen auf den Bauch
und auf die beiden Schultern, tippen sie nun auch.
Sie tippen auf die Beine und auf den kleinen Fuß
und auf die schmalen Lippen, tippen sie zum Schluss.
Doch endlich sind sie müde

(Finger auf die Oberschenkel legen)
und ruhn sich lange aus.
Sie wolln ein wenig schlafen und kriechen in ihr Haus

(die Finger zusammen ziehen und zur Faust ballen).

Aus: Ingrid Biermann, Musikalische Förderung für Kleinkinder

Fingerspiel: Fünf Räuber an einer Hand

Fünf Räuber kommen aus ihrem Haus
und schütteln sich erst mal kräftig aus.

(Die fünf Finger einer Hand zeigen und ausschütteln.)

Der Räuber Paul, das meine ich ehrlich,
der ist klein, dick und gefährlich.

(Nacheinander alle Finger beginnend mit dem Daumen zeigen.
Dabei bleiben die jeweils genannten Finger stehen.)

Der Räuber Klaus, der ist richtig nett,
er liegt am liebsten in seinem Räuberbett.

(Den Zeigefinger zeigen.)

Der Räuber Ede ist dünn und lang,
er versteckt seine Schätze am liebsten im Schrank.

(Den Mittelfinger zeigen.)

Die Räuberin Katie ist die einzige Frau,
sie ist ganz flink und sehr, sehr schlau.

(Den Ringfinger zeigen.)

Der Räuberjunge Tom ist zwar klein,
doch auf sein Rufen rennen alle schnell wieder in ihr Haus hinein.

(Den kleinen Finger zeigen und alle wieder verschwinden lassen, indem eine Faust geballt wird.)

Text: Sandra Sommerfeld

aus: Entdeckungskiste "Schätze - Räuber - Polizei" (1/2009)

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