Nr. 3/2019

Inhalt

Zum Dialog mit den Muslimen gibt es keine Alternative, sagt Papst Franziskus. Für manch einen Gläubigen klingt das provokant. Sind nicht Länder mit dem Islam als Staatsreligion die, in denen besonders oft Christen verfolgt werden? Was sollen da Worte?

Ja, die Herausforderungen in einer religiös pluralen Welt nehmen zu. Der Papst empfiehlt eine dreifache Herangehensweisen im Dialog mit Muslimen: Wissen, Begegnung und Freundschaft. Franziskus selbst lässt keine Gelegenheit aus, diesen Dreischritt zu gehen, namentlich auf Reisen. Er besuchte die Türkei, Bosnien-Herzegowina, Aserbaidschan, Bangladesch und Ägypten, im Februar setzte er als erster Papst einen Fuß auf die arabische Halbinsel, wo er einen interreligiösen Gipfel über Brüderlichkeit in Abu Dhabi besuchte, und im März ist Marokko an der Reihe. Wir fassen in diesem Heft für Sie zusammen, was Franziskus über den gemeinsamen Weg von Christen und Muslimen denkt. Und wir führen Sie an die römische Ausbildungsstätte schlechthin für die zukünftigen „Handwerker“ dieses Dialogs.

Inhalt

DAS THEMA: Offen bleiben

IM WORTLAUT: Heilmittel gegen die Einsamkeit

ESSAY: Eine ernste Sache

RÖMISCHE NOTIZEN: Ort des Dialogs

WORT FÜR DEN WEG: Fasten und Fasching