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Anzeige: Einladend Feiern

13 / 202213. Juni 2022

Inhalt

Liebe Leserinnen und Leser,

wenn man auf 75 Jahre Deutsches Liturgisches Institut zurückblickt, kommt man nicht umhin, sich neu mit den Früchten der liturgischen Erneuerung nach dem Zweiten Vatikanischen Konzil zu beschäftigen. Eine davon sind die Fürbitten, das „Gebet der Gläubigen“. In ihnen kommt beispielhaft und in besonderem Maße die tragende Rolle des gesamten Volkes Gottes – Klerus und Laien – zum Ausdruck.

Freilich zeigen sich auch heute noch Schwächen: Drücken manche Fürbittanliegen wirklich die drängenden Fragen und Themen derer aus, die den Gottesdienst zusammen feiern? Wird bei manchen Formulierungen Gott als Adressat des Gebetes in seiner Macht und Größe wirklich ernst genommen?

Zugegeben: Fürbitten zu formulieren ist eine anspruchsvolle Angelegenheit. Diese ist nur zu bewältigen, wenn man sich vergegenwärtigt, was Gebet eigentlich ist: ein totales Sich-Ausrichten auf Gott in Lob, Dank und vertrauender Bitte. An diesem Verstandes-, aber mehr noch Herzenswissen scheint es heute am meisten zu fehlen.

Doch um hierbei etwas zu bewegen, braucht es mehr als ein paar gut formulierte Texte. Wir bedürfen einer geistlichen Durchdringung dessen, was wir in der Liturgie tun, und ein Tun, das aus dieser Haltung hervorgeht. Und dafür braucht es neben engagierten Liturginnen und Liturgen auch pastoralliturgische Fachstellen und Kompetenzzentren wie das Deutsche Liturgische Institut.

Ad multos annos!

Ihr Manuel Uder

Über diese Ausgabe

Leitartikel

  • Plus S. 145-147

    Im Dienst der liturgischen Erneuerung

    Vor 75 Jahren wurde das Deutsche Liturgische Institut gegründet. Das Jubiläum ist nicht nur Anlass für eine Rückschau, sondern auch für einen Blick auf die Aufgaben der Gegenwart.

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