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Assmann, Jan

Jan Assmann

Kulturwissenschaftler

Foto: Philipp Rothe

Jan Assmann

Jan Assmann (1938-2024) war ein bedeutender deutscher Ägyptologe, Religionswissenschaftler und Kulturwissenschaftler. Von 1976 bis 2003 lehrte er als Professor für Ägyptologie an der Universität Heidelberg. Danach war er Professor für allgemeine Kulturwissenschaft an der Universität Konstanz. International bekannt wurde Assmann durch seine in Zusammenarbeit mit seiner Ehefrau Aleida Assmann entwickelte Theorie des kulturellen Gedächtnisses und durch seine Deutung der Entstehung des israelitischen Monotheismus. Assmann war u.a. Mitglied der Heidelberger Akademie der Wissenschaften und der Europäischen Akademie der Wissenschaften und Künste. Er erhielt zahlreiche Ehrendoktorwürden und wurde u.a. mit dem Großen Bundesverdienstkreuz mit Stern der Bundesrepublik Deutschland und dem Friedenspreis des Deutschen Buchhandels ausgezeichnet.

Bücher, Artikel, Lesungen, Meldungen

Religion, Staat, Kultur - Altägypten und der Weg Europas
Jan Assmann
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Band 5
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Beiträge als PDF

Beethovens Missa Solemnis und das liturgische Gedächtnis des Christentums

Beethovens Missa Solemnis war die erste Komposition, die den Schritt über Kirche und Liturgie hinaus in den säkularen Rahmen dessen wagte, was man später "Kunstreligion" nannte. Sie konfrontiert uns mit den uralten Texten der Liturgie in der ganzen unmittelbaren Wucht von Beethovens musikalischer Dramatik.

Communio, Heft 5/2020, 546-559

„Der Exodus-Mythos ist eine Liebesgeschichte“. Ein Gespräch mit Jan Assmann über den Monotheismus

In den Debatten über das Thema Religion und Gewalt spielten in den vergangenen Jahren die Thesen Jan Assmanns eine wichtige Rolle. Sie wurden auch in der Theologie rege diskutiert. Heute setzt der Ägyptologe und Religions- sowie Kulturtheoretiker neue Akzente. Wir sprachen mit ihm über sein jüngst erschienenes Buch „Exodus“ und die drei monotheistischen Religionen im Spannungsfeld von Friedensvisionen und Fanatismus. Die Fragen stellte Stefan Orth.

Herder Korrespondenz, Heft 9/2015, 458-462

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