Anzeige: Warum ich an Gott glaube von Gerhard Lohfink
Anzeiger für die Seelsorge. Zeitschrift für Pastoral und Gemeindepraxis 12/2011

Heft 12/2011In hellichter Nacht

Inhalt

Das Jahr neigt sich seinem Ende entgegen, die Tage werden kürzer, kälter und dunkler. Gerade in dieser winterlichen Stimmung keimt bei wachen Menschen die Sehnsucht nach einem neuen Aufbruch in ihrem Leben: Nach einer Aus- Zeit, nach wohltuender Wärme und Helligkeit. Damit das Leben im (auch kirchlichen) Jahreskreis eben nicht zu einem Leben im Hamsterrad wird, sondern zu einem Leben in der Fülle, die uns verheißen ist. 

Tiefe Sehnsucht ist kein Fremdkörper im vorweihnachtlichen Stimmungs- Repertoire, sondern gehört wie zu kaum einer anderen Jahreszeit in den Advent und zur Weihnacht. Denn gerade in dieser Zeit feiern Christen, dass Gottes Sehnsucht nach den Menschen so groß wurde, dass er es im Himmel nicht mehr aushielt und sich ganz klein machte: Damals, als er Mensch wurde im Stall von Bethlehem. 

Bis heute ist Gottes Sehnsucht nach den Menschen lebendig. Weihnachten geschieht in unserem Leben. Wenn die Dunkelheit auch uns die Sehnsucht spüren lässt, so durchbricht das Licht jede Dunkelheit zur helllichten Nacht. Die Autoren des Schwerpunktthemas im Monat Dezember beleuchten die Faszination des zutiefst weihnachtlichen Durchbruchs in unserem Leben.