Ausmisten: Ballast ab- und wegwerfen

Das Zuviel, das uns in vielen Bereichen des Lebens umgibt, führt zu Stress; es belastet uns – äußerlich und innerlich. Doch es gibt eine einfache Anti-Stress-Strategie, mit der Sie Ihren Ballast abwerfen können.

Ausmisten
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Was brauche ich noch? Was kann weg?

Unsere Umgebung hat einen großen Einfluss darauf, ob wir uns wohl und entspannt oder angespannt, überfordert und erdrückt fühlen. Wer ständig von einem Sammelsurium an Sachen umgeben ist und immer wieder mit Dingen zu tun hat, die kompliziert zu handhaben sind, hat einen anstrengenden Alltag. Dagegen empfiehlt die Expertin Sigrid Engelbrecht eine einfache Anti-Stress-Strategie.

Haben Sie bei sich zu Hause und ebenso am Arbeitsplatz für Übersichtlichkeit gesorgt? Kommen Sie gut an alles heran, was Sie häufig benötigen? Oder empfinden Sie einen Mangel an Platz und ein Zuviel von Dingen um Sie herum? Werfen Sie solchen Ballast ab, dann wird es Ihnen leichter fallen, souverän und gelassen zu sein.

Sehen Sie in nächster Zeit nach und nach alles durch, was in Ihrem Besitz ist. Beantworten Sie sich dabei die folgenden Fragen:

  • Brauche ich es noch? Wenn ja, wie häufig?
  • Ist es zweckmäßig untergebracht und gut zugänglich?
  • Funktioniert das noch gut?
  • Liegt mir noch etwas daran? Was genau?
  • Hat es irgendetwas mit dem zu tun, was mir wichtig ist und woran mir wirklich liegt?
  • Und schließlich: Kann ich es also entsorgen? Oder möchte ich es bei mir behalten? Wo bringe ich es unter?

Unser Tipp: Je mehr Sie sich von Dingen befreien, die nur verwahrt werden und keinen echten Nutzen bieten, desto mehr Platz haben Sie für die Dinge, die Sie häufig in Gebrauch haben, und desto sinnvoller in Hinblick auf Ihr Wohlgefühl können Sie Ihre Umgebung gestalten.

Strategien für ein gutes Ausmisten

Am besten nehmen Sie stets beim Einkaufen das Anliegen mit, möglichst wenig Unnötiges und Unwichtiges durchs Leben zu tragen. Gewöhnen Sie sich an, sich schon beim Einkauf zu fragen:

  • Brauche ich das wirklich? Hat es irgendetwas mit dem zu tun, was mir wichtig ist und woran mir sehr liegt?
  • Ist es leicht zu pflegen, leicht zu handhaben?
  • Werde ich längerfristig einen Nutzen oder Freude daran haben?

Vielleicht beginnen Sie gleich jetzt mit dem Ausmisten: Ein Zimmer oder einen Schrank von Ballast zu befreien, wäre ein guter Anfang auf Ihrem Weg zu weniger Stress und mehr Freiraum für Sie!

Mehr Ordnung in sieben Tagen

Denise Colquhoun nennt sich „Fräulein Ordnung“ und hat sich darauf spezialisiert, Menschen zu helfen, sich von Ballast zu befreien. Ihre Devise: „Behalten ist immer einfacher als Wegwerfen. Doch wenn Sie sich in Ihrem zu Hause wohlfühlen, wird viel positive Energie freigesetzt. “

In ihrem Buch Sieben Tage für ein aufgeräumtes Leben zeigt sie Schritt für Schritt, wie man Raum für Raum entrümpelt. Ein Aufräumtagebuch hilft, die „Problemzonen“ zu entdecken.

  • In welchem Raum fühle ich mich wohl und warum?
  • Wo liegen meine Ordnungs-Problemzonen?
  • Welcher Bereich macht mich unglücklich?
  • In welchem Raum fühle ich mich unwohl und warum?
  • Diese Schubladen, Schränke und Räume sollten am Ende der sieben Tage ordentlich sein

Ausmisten setzt positive Energien frei

Welche der folgenden Aussagen gefällt Ihnen am besten?

Ordnung…

  • befreit und macht glücklich.
  • schafft Platz, den ich eigentlich brauche.
  • garantiert Entspannung.
  • tut nicht nur der Seele gut, sondern auch den Augen.
  • schont die Nerven.
  • erleichtert mein Leben, weil ich weniger suchen muss.

Na, dann mal los mit Ausmisten. Doch Vorsicht, nicht in einer Großaktion, da geht einem nämlich schnell die Puste wieder aus. Schritt für Schritt. „Fräulein Ordnung“ weiß, dass dies sogar Spaß bringen kann. Sie werden sehen, wie schön es ist, im Äußeren und Inneren wieder klarer zu werden und tief durchzuatmen.

Bücher zum Thema

Sieben Tage für ein aufgeräumtes Leben. Das kreative Mitmach-Heft Colquhoun, Denise

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Jetzt tu ich erstmal nichts - und dann warte ich ab. Wie es sich mit Aufschieberitis gut leben lässt Leyhausen, Malte

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