Nr. 6/2021

Inhalt

Christen hoffen – das macht sie zu Christen. Und das verleiht ihnen Flügel. Auf vielen Fresken des Mittelalters ist Spes mit Flügeln ausgestattet, als einzige unter den Tugenden. Viel Wind macht sie allerdings nicht um sich, lieber tritt sie leise auf und diskret. Solange wir sie „haben“, fehlt uns eigentlich nichts. Geht sie verloren, ist alles dahin.

Dabei ist Hoffnung viel, viel mehr als ein einfaches „Wir schaffen das“. Sie ist der Anker, den die Christen der ersten Jahrhunderte in ihre Grabplatten geritzt haben. „Obgleich sich unser Planet immer wieder mit Gräbern bevölkert, obgleich der Friedhof wächst, … leben dennoch alle Menschen, die auf das Grab Jesu Christi blicken, in der Hoffnung auf die Auferstehung.“ Das schrieb der polnische Kardinal Karol Wojtyla in einer Kreuzweg-Betrachtung, bevor er 1978 zum Papst gewählt wurde (Johannes Paul II.). Das mit den Gräbern auf unserem Planeten und mit dem wachsenden Friedhof stimmt heute immer noch, eigentlich mehr denn je. Höchste Zeit also, sich mal mit der Hoffnung zu beschäftigen. Und genau das tun wir in diesem Heft.

Hoffentlich finden Sie hier Anregungen und Gedanken, die Ihnen weiterhelfen! Wir sollten mit unserer Hoffnung nicht zu kleinlich sein: Sie will fliegen.

Inhalt:

DAS THEMA: Mafiosi, Maria und die schönsten Tage 

IM WORTLAUT: Ohne Staunen ist christliches Leben grau

RÖMISCHE NOTIZEN: Bei den großen Nasen

HEILIGE DES MONATS: Heilige Herrscher

WORT FÜR DEN WEG: Geistige Körnerkunde