Nr. 2/2018

Inhalt

Als ich vor Kurzem einen ehemaligen Journalistenkollegen traf und wir über Papst Franziskus, seine Reformen und sein Pontifikat allgemein ins Gespräch kamen, sagte der Kollege an einer Stelle plötzlich ganz trocken: „Was soll man sagen, er ist halt ein Jesuit.“ Wir gingen danach nicht weiter auf den Satz ein, dabei verdient er es, genauer betrachtet zu werden, denn es stellen sich einige Frage im Anschluss: Woran zeigt sich, dass Franziskus ein Jesuit ist? Was bedeutet es, dass ein Ordensmann Papst ist? Und was können wir davon lernen? Das sind nur einige Fragen, denen Stefan von Kempis in seinem Essay nachgeht, ein ausgesprochen spannendes Unterfangen.

Genauso spannend ist die Gemeinschaft, der sich Gudrun Sailers Römischen Notizen widmen. Es ist eine der bekanntesten Gemeinschaften der Kirche, eine entschiedene Vorkämpferin für Frieden und Menschenrechte: Sant'Egidio. Erfahren Sie auf den Seiten 11 und 12 mehr über die Geschichte und das Charisma. Und sollten Sie nach Rom reisen: Lassen Sie es sich nicht entgehen, die „Hauskirche“ von Sant'Egidio zu besuchen. Wo dieses steht, erfahren Sie natürlich auch in den „Notizen“.

Inhalt

DAS THEMA: Querdenker im Vatikan

IM WORTLAUT: Weisheit des Kreuzes

RÖMISCHE NOTIZEN: UNO von Trastevere

SELIGE DES MONATS: Beterin für die Menschen

WORT FÜR DEN WEG: Zeichen aus Asche