Nr. 3/2018

Inhalt

„Sehnsucht“ ist ein seltsames Wort: „Sehnen“ steckt darin, aber auch die „Sucht“. Das mittelhochdeutsche „sensuht“ meint im Grimmschen Wörter buch sogar eine „Krankheit“, das “schmerzliche Verlangen“ – eine „Liebeskrankheit“. Trotz seiner Ambivalenz erhob kürzlich eine Internet-Umfrage die „Sehnsucht“ zu einem der schönsten deutschen Wörter.

Auch Forscher des Max-Planck- Instituts haben sich mit der "Sehnsucht" beschäftigt und herausgefunden, dass für das Empfinden von Sehnsucht ein komplexes kognitives Rüstzeug und emotionale Intelligenz notwendig sind; Kleinkinder können darum (angeblich) noch keine Sehnsucht empfinden, erst 15- bis 16-Jährige sind (wieder: angeblich) dazu imstande.

Unser „Sehnsuchts“-Heft wendet sich deshalb zwar in erster Linie an die Erwachsenen, die "Sehnsuchts-Fähigen". Doch dafür, dass das Thema Jugend nicht zu kurz kommt, sorgt wieder unsere Beilage, die den Blick auf die kommende Weltbischofssynode zum Thema Jugend richtet.

Inhalt

DAS THEMA: Lob der Ruhelosigkeit

IM WORTLAUT: Wie viele Tränen hast du heute getrocknet?

RÖMISCHE NOTIZEN: Fünf Jahre Franziskus

HEILIGE DES MONATS: Römischste Heilige

WORT FÜR DEN WEG: Am äußersten Punkt