Nr. 9/2017

Inhalt

Sie kennen das sicher auch: eine gewisse Unsicherheit, was Sie beim Gebet sagen können und was nicht. Klar, man hat uns beigebracht, das Gebet sei wie ein Gespräch mit Gott und man könnte ihm alles anvertrauen, unsere Seele sei ohnehin wie ein Buch für ihn. Doch glauben wir das echt? Vertrauen wir wirklich darauf, dass wir vor Gott sogar jammern, klagen, ja, sogar fluchen dürfen? Stefan von Kempis hat über dieses Thema nachgedacht und erklärt in nebenstehenden Leitartikel, dass Papst Franziskus das Fluchen tatsächlich als Gebet sieht.

Das Gebet steht auch in den Römischen Notizen von Gudrun Sailer auf den Seiten 11 und 12 im Vordergrund, und zwar das Gebet am stillsten Ort, im Herzen des Petersdoms. Sie nimmt uns dabei mit in die Geschichte der wichtigsten Kirche der Christenheit und erklärt auf anschauliche Weise, wie dort ein wunderbarer „Ort geistlicher Sammlung“ entstehen konnte. So einen Ort wünsche ich Ihnen ebenfalls – in Ihren Kirchen, in Ihrem Alltag und vor allem in Ihrem Herzen.

Inhalt

DAS THEMA: Richtig beten

IM WORTLAUT: Gegen den Strom schwimmen

RÖMISCHE NOTIZEN: Im Herzen des Petersdoms

HEILIGER DES MONATS: Ein Mann für Europa

WORT FÜR DEN WEG: Selig, die arm sind