Nr. 10/2017

Inhalt

Dieses Heft ist eine Verjüngungskur: Sein Hauptthema lautet „Kind“, und seine Beilage beschäftigt sich ab dieser Ausgabe mit dem Thema „Jugend“. Warum Jugend? Franziskus hat die Bischofssynode vom Oktober 2018 unter das Motto Jugend gestellt.

Zurück zum Kind. Dass Gott sich auf unser Klein- und Hilfsbedürftig-Sein eingelassen hat, ist eines der zentralen Paradoxa unseres Glaubens: der Größte im Allergeringsten.

„Im Kind Jesus ist die Wehrlosigkeit der Liebe Gottes am meisten offenkundig“, hat der Papst Benedikt einmal formuliert. „Wenn irgendetwas den Menschen, seine Selbstherrlichkeit, seine Gewalttätigkeit, seine Habgier besiegen kann, dann die Schutzlosigkeit eines Kindes.“ (Joseph Ratzinger, Bilder der Hoffnung, Freiburg 1997, S. 21)

Der „höchste Würdetitel Jesu“ heißt „der Sohn“, Jesus ist das „immerwährende Kind“. Und weil wir durch Jesus ebenfalls Söhne, Töchter, Kinder Gottes sind, ist Weihnachten auch das Fest unseres Kindseins – und unseres kindlich-vertraulichen Verhältnisses zu Gott, dem Vater.

Inhalt

DAS THEMA: Paradoxon des Glaubens

IM WORTLAUT: Brennende Herzen

RÖMISCHE NOTIZEN: Weihnachten mit dem Papst

HEILIGER DES MONATS: Johannes vom Kreuz

WORT FÜR DEN WEG: Von der Zärtlichkeit berühren lassen