Nr. 3/2017

Inhalt

Es ist eine der Gretchenfragen unserer Zeit: Sag mir, wie hälst du es mit dem Geld? Ganz ehrlich: Oft finde ich die Frage etwas unangenehm. Vor allem, wenn sie von einem Fremden kommt. Was gehen denn bitteschön den meine Finanzen und mein Umgang damit an? Papst Franziskus ist so ein Fremder und tatsächlich können seine Fragen nach unserem Verhältnis zum Geld stören. Allerdings stören im besten Sinne: stören in einer unreflektieren Konsumhaltung, stören in einer selbstverschuldeten Luxus-Unmündigkeit, abhängig vom Geld-Götzen. Und Franziskus will genau das. Stören, um uns aufzurütteln und anzuspornen, lieber unsere Würde hochzuhalten als das Geld – wie er das tut, das lesen Sie im nebenstehenden Leitartikel. Franziskus ist dabei auch konsequent und lebt ein bescheidenes Leben vor. Zum Beispiel nutzt er nicht mehr die Sommerresidenz Castelgandolfo. Was stattdessen damit gemacht wird, lesen Sie in den Römischen Notizen auf Seite 12.

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DAS THEMA: Würde statt Geld

IM WORTLAUT: Mit den Tränen nahe sein

RÖMISCHE NOTIZEN: Im Sommerhaus der Päpste

HEILIGER DES MONATS: Der heilige Einsiedler

WORT FÜR DEN WEG: Lasse ich mich überraschen?