Judith: Embodying Holiness in a G-dless Space

Zusammenfassung / Summary

In diesem Artikel werden wesentliche Aspekte der offenen didaktischen Erzählung von Judith diskutiert, vor allem, da sich diese Aspekte auf die Konzepte Körper, Psyche und Raum beziehen, und abgesehen davon, dass Hoffnung für Juden, die in der Hasmonäerzeit leben, möglicherweise geboten wird, offensichtlich weit über die traditionelle jüdische Praxis gehen. In diesem Zusammenhang scheinen Aspekte des Buches Judith die ethischen monotheistischen Lehren der zeitgenössischen jüdischen Denker wie Moritz Lazarus und Hermann Cohen zu antizipieren. Hier wird versucht zu zeigen, dass der Judiths Charakter durch ihre höchste ethische Norm, der synonym ist mit einem heiligen G-tt als die höchste Quelle der moralischen Autorität, in der Lage ist, das Profane in den Heiligen zu transformieren.   

This article reviews key aspects of the overtly didactic Judith narrative, especially as this relates to the concepts of body, psyche and space, which apart from offering hope to Jews living in Hasmonean times, seem to go far beyond more traditional Jewish practice. In this context, aspects of the book of Judith seem to anticipate the ethical monotheistic teachings of more contemporary Jewish thinkers, such as Moritz Lazarus and Hermann Cohen. Here, an attempt will be made to show that the character of Judith, by virtue of her embodying the highest ethical standard which is synonymous with a Holy G-d as the highest source of moral authority is able to transform the profane into the sacred.  

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