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Porträt Christof Mandry

Christof Mandry

Sozialethiker

Foto: Goethe Universität

Christof Mandry

Christof Mandry, geb. 1968, lehrt zurzeit am Fachbereich Katholische Theologie der Goethe-Universität Frankfurt am Main.

Bücher, Artikel, Lesungen, Meldungen

Digitalisierung im Gesundheitswesen. Anthropologische und ethische Herausforderungen der Mensch-Maschine-Interaktion
Anthropologische und ethische Herausforderungen der Mensch-Maschine-Interaktion
Alexis Fritz, Christof Mandry, Ingo Proft, Josef Schuster
Kartonierte Ausgabe
Band 5
40,00 €
Lieferbar in 1-3 Werktagen
Auch erhältlich als eBook (PDF)

Was hält eine Gesellschaft zusammen, wenn die Gegensätze in ihr anwachsen? Gesellschaftlicher Pluralismus ist ein umstrittener Sachverhalt. Die einen erkennen in zunehmender Vielfalt das Schrumpfen bisheriger Gemeinsamkeiten und fürchten soziale Konflikte bis hin zum Auseinanderbrechen des Staates. Die anderen deuten den Pluralismus als Konsequenz aus der Modernisierung und Individualisierung einer Gesellschaft, die sowohl den Alt- wie auch den Neubürgern mehr Chancen auf ein selbstbestimmtes Lebensprojekt einräumt. Nicht leicht zu beantworten ist die Frage, wie viele Unterschiedlichkeiten eine Gesellschaft aushält, ohne ernsthaften Schaden zu nehmen. Das Nachdenken darüber macht es erforderlich, sowohl die Art der Unterschiede zu berücksichtigen als auch die politische Kultur, in der sie Aufmerksamkeit finden.

Amosinternational, Heft 4/2016, 3

Seit gut fünfzehn Jahren sind Migration sowie Flüchtlings- und Asylpolitik zu genuinen Politikfeldern der Europäischen Union geworden. Wesentliche Regelungen über Zuwanderung und Schutzgewährung werden heute auf der Unionsebene getroffen. Damit ist die EU-Migrationspolitik ein interessantes Beispiel dafür, wie ein grenzüberschreitendes Phänomen tatsächlich transnational politisch bearbeitet wird. Allerdings wird die Migrationspolitik der Union vielfach kritisiert – dafür steht etwa das Schlagwort von der „Festung Europa“. Wo liegen Chancen und Schwächen einer transnationalen Migrationspolitik? Wie kann christliche Ethik diese Transnationalität angemessen reflektieren?

Amosinternational, Heft 1/2015, 20

In der gegenwärtigen europäischen Krise sind nicht zuletzt Christen und Kirchen gefragt. Worin besteht der Kern dieser Krise? Wofür müssten sich Christen im vereinten Europa derzeit besonders einsetzen? Darüber sprachen wir mit dem Erfurter Professor für Christliche Weltanschauung, Religions- und Kulturtheorie, Christof Mandry. Die Fragen stellte Ulrich Ruh.

Herder Korrespondenz, Heft 6/2013, 286-290

Die europäische Integration hat nur zu einer begrenzten Zuständigkeit der Europäischen Union in der Sozialpolitik geführt, die zudem lange Zeit der Wirtschaftspolitik untergeordnet wurde. Erst in jüngster Zeit nimmt die Union eine aktivere sozialpolitische Rolle ein, die allerdings vorwiegend koordinierend ist. Andererseits schränkt die europäische Finanzpolitik die nationalen Handlungsspielräume auf diesem Gebiet ein. Aus sozialethischer Perspektive konstatiert der Verfasser eine Grundspannung zwischen Freiheit und Sicherheit, die es unter Beachtung der demokratischen und sozialen Beteiligungsrechte auszutarieren gilt. Von der Orientierung an Solidarität und Subsidiarität kommt er schließlich zu pragmatischen Grundsätzen und fordert einen Vorrang für die Armutsbekämpfung.

Amosinternational, Heft 1/2009, 8
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