Heft 7-8/2008Religion und Film

Inhalt

Auf vielfältige pastorale Angebote stößt man rund um das Thema Film und Kino: Da werden Filmexerzitien veranstaltet, es findet ein „Kinder-Filmfood-Festival" statt, ein sonntägliches Filmfrühstück, und anderswo wird zu einem „Kleinen Kulinarischen Kirchen-Kino" eingeladen. Stets stehen Filme im Zentrum dieser Veranstaltungen, die zur Reflexion über das eigene Leben einladen. Und dabei entweder aus einer christlichen Perspektive verfasst oder zumindest offen sind, um aus einer religiös-christlichen Sicht an diese Filme anzuknüpfen. Norbert Schnabel, der
sich intensiv mit den pastoralen Chancen des Mediums Film auseinandergesetzt hat, schrieb dazu, es sei gar nicht entscheidend, ob das Christliche ein beherrschendes oder ein untergeordnetes Motiv in einem Film sei: „Denn entscheidend sind im Kino meist einzelne, besondere Momente, die uns tief bewegen […], in denen wir uns schlagartig selbst erkennen. Genau das sind die Momente, in denen Gott uns begegnen und zu uns sprechen kann." Und er fügt hinzu: „Für manchen mag das Kino ein sehr ungewöhnlicher Ort der Verkündigung sein - aber Gott redet auch hier." Im Schwerpunktthema dieses Monats geht der Anzeiger für die Seelsorge auf die pastoralen Chancen der Film- und Kinoarbeit ein.