Schreibübung eines Dorfschreibers: Petaus und die Mühen der Alphabetisierung Die Aktenstücke des Petaus, «Bürgermeister» einiger Ortschaften in Mittelägypten gegen Ende des 2. Jhs. n. Chr., gewähren uns einen direkten Einblick in die komplexe und strukturierte Verwaltung des römischen Ägyptens. Unter diesen zusammengehörigen Papyri befindet sich ein besonderer Text, aus dem – entgegen unserer Erwartung – darauf zu schließen ist, dass unser Bürgermeister eigentlich Analphabet war. Von Riccardo Vecchiato Abb. 1 Ein Papyrus, auf dem der Dorfschreiber Petaus seine Unterschrift übte, P.Köln 127–143. Inv. 328 (= P.Petaus 121).© Universität zu Köln, Institut für Altertumskunde, Papyrussammlung (Inv. 328) 3/2025, S. 13-14, Titelthema, Lesedauer: ca. 3 Minuten / 0 Kommentare Diesen Artikel jetzt lesen! Im Abo Ihr Plus: Zugriff auch auf alle anderen Artikel im Abo-Bereich 1 Heft + 1 Heft digital 0,00 € danach 108,00 € für 9 Ausgaben pro Jahr + Digitalzugang inkl. MwSt., zzgl. 8,10 € Versand (D) 1 Heft digital 0,00 € danach 89,10 € für 9 Ausgaben pro Jahr im Digitalzugang inkl. MwSt., Im Abo Im Digital-Abo Abo testen Digital-Abo testen Sie haben ein Abonnement? Anmelden Teilen Teilen Whatsapp Mailen Überschrift Artikel-Infos Autor Riccardo Vecchiato Auch interessant 5.000 Jahre alte Inschrift zeugt von ägyptischer Kolonialmacht auf dem Sinai Neue archäologische Entdeckungen in Ägypten: Drei Grabungsstätten offenbaren vielfältige Epochen Plus Heft 3/2025: Griechische Papyri S. 8-12 Papyrusforschung: Textwelten und Geschichte(n) der Antike hautnah erleben Von Patrick Sänger
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