Zinnseifenbergbau im Erzgebirge Neben den Zinnvorkommen in England, der Bretagne und Galizien spielte insbesondere das Erzgebirge eine bedeutende Rolle bei der vorgeschichtlichen Versorgung Europas mit Zinn. Das grenzübergreifende Projekt ArchaeoTin hat sich zur Aufgabe gemacht, den archäologisch nur gering nachweisbaren Bergbau der Region zu erforschen. Von Ken Massy, Christiane Hemker, Matthias Schubert, Kryštof Derner Das etwa 6 ha große bewaldete Zinnseifenrelikt bei Schellerhau wurde durch häufige Überprägungen bis zu 4 m tief abgetragen. 2018 gelang erstmals der Nachweis auf bronzezeitlichen Bergbau. Zu den typischen, obertägig sichtbaren Befunden zählen Abbaukanten, künstliche Gräben und Raithalden.© LfA Sachsen, M. Jehnichen 3/2025, S. 28-31, Thema, Lesedauer: ca. 7 Minuten / 0 Kommentare Diesen Artikel jetzt lesen! Im Abo Ihr Plus: Zugriff auch auf alle anderen Artikel im Abo-Bereich 1 Heft + 1 Heft digital 0,00 € danach 108,00 € für 9 Ausgaben pro Jahr + Digitalzugang inkl. MwSt., zzgl. 8,10 € Versand (D) 1 Heft digital 0,00 € danach 89,10 € für 9 Ausgaben pro Jahr im Digitalzugang inkl. MwSt., Im Abo Im Digital-Abo Abo testen Digital-Abo testen Sie haben ein Abonnement? Anmelden Teilen Teilen Whatsapp Mailen Überschrift Artikel-Infos Autor/in Ken Massy Christiane Hemker Matthias Schubert Kryštof Derner Auch interessant DNA-Analysen enthüllen Bevölkerungskontinuität in der Späten Bronzezeit Mitteldeutschlands und liefern Informationen zur damaligen Lebenswelt Röntgenblick in die Bronzezeit: Das Geheimnis des Nördlinger Schwerts Ein frühbronzezeitliches Fürstengrab und neolithische Siedlungsspuren in der französischen Region Orne
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