Bildung - Zukunft - Hoffnung (Gebundene Ausgabe)

Warum Kirche Schule macht

  • renommierte Autoren
  • wertvolle Beiträge
  • Verlag Herder
  • 1. Auflage 2017
  • Gebunden mit Schutzumschlag
  • 256 Seiten
  • ISBN: 978-3-451-37607-8
  • Bestellnummer: P376079

Warum konfessionelle Schulen wichtig sind

Schulen in kirchlicher Trägerschaft genießen bei Eltern einen exzellenten Ruf. Für Träger öffentlicher Schulen sind sie mal gern gesehene Ergänzung des Schulangebotes, weil sie die öffentlichen Haushalte weniger belasten als eigene Schulen, und mal weniger gern gesehene Konkurrenz, wenn die Schülerzahlen abnehmen. Den kirchlichen Schulträgern sind die eigenen Schulen immer teuer, oft auch lieb. Welche Rolle können und sollen katholische Schulen zukünftig spielen, für die jungen Menschen, für die Gesellschaft und innerhalb der Kirche? Was macht den Unterschied dieser Schulen aus? Wie kann es ihnen gelingen, durch Bildung Perspektiven für eine Zukunft zu eröffnen, die Hoffnung macht für den Einzelnen und die gesamte Gesellschaft? Das Buch lässt renommierte Autorinnen und Autoren zu Wort kommen, deren Beiträge im wahrsten Sinne des Wortes »wertvoll« sind.

"Kirche wird morgen anders sein, wenn oder weil sie heute Schule macht. Sie würde auch anders sein, wenn sie aufhören würde, Schule zu machen, weil sie sich selbst einen zukunftsorientierten Weltzugang verschließen würde. Katholische Schulen werden eine Zukunft haben, wenn sie ihren Schülerinnen und Schülern Bildungsmöglichkeiten bieten, indem sie sie motivieren und unterstützen, die Welt staunend wahrzunehmen und ihre Komplexität zu durchdringen, ihnen helfen, für sich und andere immer mehr selbst Verantwortung zu übernehmen und so Freiheit zu gestalten, und mit ihnen die Frage nach Gott wachhalten im Dialog über und mit Gott." (Die Herausgeber)

»Das Schulprofil kirchlicher Schulen besteht nicht darin, dass bestimmte Probleme nicht vorkommen, sondern darin, wie man gedenkt mit diesen Problemen umzugehen.« (Pater Klaus Mertes SJ)

»Neben dem Umgang mit Schuld und Versagen, neben dem, was ich das Glaubensexperiment genannt habe, ist das entscheidend Unterscheidende katholischer Schulen die Weise der Begegnung mit den Schülerinnen, die ihnen ihre Welt und ihr Selbst erschließen will. Begegnung wird dann wirklich ›spannend‹, wenn die Schülerinnen dem, was erwartet wird oder vermeintlich von ihnen zu erwarten ist, nicht entsprechen. In dieser Situation muss sich die katholische Schule immer neu und kreativ bewähren.« (Marie Luise Trocholepczy)

Mit Beiträgen von Franz-Josef Bode, Rauf Ceylan, Huub Flohr, Christian Grethlein, Judith Könemann, Manfred Kollig, Christine Mann, Klaus Mertes SJ, Ulrich Oettel, Louis-Marie Piron, Michael Reitemeyer, Clauß Peter Sajak, Dietfried Scherer, Sabine Schößler, Eva-Maria Siemer, Henrik Simojoki, Thomas Sternberg, Heinz-Elmar Tenorth, Marie-Luise Trocholepczy, Guido Venth, Winfried Verburg, Jörg-Dieter Wächter, Thomas Weßler, Jan Woppowa

Herausgeber

Michael Reitemeyer, geb. 1963, Dr. theol., Direktor der Katholisch-Sozialen Akademie des Bistums Osnabrück "Ludwig-Windthorst-Haus e.V.", zudem zuständig für die Bereiche Theologie, Politik und Kultur. Zuvor war er lange tätig im Landtag, Umweltministerium und Staatskanzlei NRW.

Herausgeber

Verburg, Winfried

Winfried Verburg

Leiter der Abteilung Schulen & Hochschulen im Bischöflichen Generalvikariat Osnabrück

geb. 1958, Dr. theol., 1996–1999 Referent für Religionspädagogik und Schulpastoral im Sekretariat der Deutschen Bischofskonferenz, seit 2000 Leiter der Abteilung Schulen & Hochschulen im Bischöflichen Generalvikariat Osnabrück, verheiratet. 

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