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Heft 3/2020März

Inhalt

Mörike ist ein Meister der Sprache. Es ist, als zaubere er in unsere Welt „eine Welt von Wundern“. Unsere Seele gerät in Bewegung. Wer seine Gedichte liest oder hört, kann fast nicht anders, als sie zu singen, innerlich – oder auch laut in die „Lüfte“ hinein.

Frühling lässt sein blaues Band
wieder flattern durch die Lüfte;
süße, wohlbekannte Düfte
streifen ahnungsvoll das Land.
Veilchen träumen schon,
wollen balde kommen –
horch, von fern ein leiser Harfenton!
Frühling, ja du bist’s!
Dich hab‘ ich vernommen!
Eduard Mörike

Ich kenne kaum ein Gedicht, das unsere Sehnsucht nach aufbrechendem Leben so beschreibt wie dieses. „Horch!“, dieser Ruf, der unsere Routine unterbricht – der uns aufmerken lässt auf das Leise und Kleine, auf aufkeimende Hoffnung in unserem Leben. Das führt uns dann im kommenden Monat über die Passionszeit hin zu Ostern, zur Auferstehung.

Neben dem, was neu aufbricht in diesen Wochen, gibt es das Beständige, das, was im Rhythmus des Jahreskreises ein festes Datum im Kalender – vor allem von Gruppen und Kreisen – ist: der Weltgebetstag 2020 am 6. März. Frauen aus Simbabwe haben diesen Weltgebetstag vorbereitet; einige kleine zusätzliche Stationen nehmen wir in diesem März-Heft in gewohnter und bewährter Weise auf und laden gleichzeitig dazu ein, sich am WGT 2020 zu beteiligen. Wenn Sie nicht mehr außer Haus können und die Projekte des WGT dennoch unterstützen möchten, dann dürfen Sie Ihre Spende auf unser Spendenkonto:

LEBENSSPUREN – Regine Kuntz-Veit
KSK Ostalb, Lorch
DE20 6145 0050 1000 2686 69
BIC: OASPDE6AXXX
überweisen.
Verwendungszweck: WGT 2020

Wir werden dies dann gerne weiterleiten und dem Gesamt-Spendenaufkommen hinzufügen.

Die Autorinnen des Weltgebetstags wissen, wovon sie schreiben und berichten, denn ihre Situation in dem krisengeplagten Land im südlichen Afrika ist alles andere als gut. Überteuerte Lebensmittel, Benzinpreise in unermesslichen Höhen und steigende Inflation sind für sie Alltag und nur einige der Schwierigkeiten, die sie zu bewältigen haben. Noch heute sind Frauen deutlich benachteiligt; allerdings gibt es auch hierzulande immer wieder etwas zu tun, um die Benachteiligung von Frauen in den westlichen Industrienationen nicht nur auf dem Papier stehen zu lassen. Darüber informiert immer wieder neu der Weltfrauentag am 8. März, der sich an den WGT 2020 anschließt. Gute Informationen, um in unseren Frauenrunden und Gruppen diese Themen aufzugreifen und miteinander zu diskutieren.

Neben unseren Serien und dem „Frühlingserwachen“ begleiten uns immer wieder neu Ihre ganz persönlichen Lebensgeschichten und Lebenserfahrungen, die in besonderer Weise die Qualität unserer LEBENSSPUREN ausmachen. Dafür immer wieder einmal ein herzliches DANKE. Trauen Sie sich und senden Sie Ihre Gedanken, Aufschriebe und Texte an die Redaktion; neues Jahr, neue Möglichkeiten …!

Mit dem Aufruf und Motto des WGT 2020 – „Steh auf und geh!“ – grüße ich Sie alle ganz herzlich und freue mich auf alle Begegnungen und den Weg miteinander.