Nr. 1/2020

Inhalt

Am Anfang war das Wort: Mit diesem genialen Satz beginnt das Johannesevangelium (Joh 1,1,). Goethes Faust hat seine liebe Mühe mit der Übersetzung dieses Satzes – am Anfang war der „Sinn“, die „Kraft“, die „Tat“, so überlegt er hin und her. Und er hat ja recht: „Wort“ bedeutet im Evangelium viel mehr als nur etwas Geschriebenes; wir glauben als Christen an das ewige Wort, das Fleisch geworden ist.

Der emeritierte Papst Benedikt XVI. hat einmal formuliert, wir könnten das Wort des Lebens „hören, sehen, anfassen und schauen“, „denn das Leben selbst wurde in Christus offenbar“. Ein Wort, um damit und darin und daraus zu leben. Die Heilige Schrift ist viel mehr als ein Buch – wir begegnen hier dem Sinn, der Kraft, der Tat, dem Leben selbst. „Pflegen wir die Stille, um das Wort des Herrn zu hören“, riet Benedikt.

Diesem Anliegen dient der Bibelsonntag, den Papst Franziskus 2019 eingeführt hat. Möge er uns helfen, uns wieder auf dieses sperrige, erstaunliche Buch der Bücher einzulassen.

Inhalt:

DAS THEMA: Über das lebendige Wort

IM WORTLAUT: Sondern das Feuer!

RÖMISCHE NOTIZEN: Im Zentrum der Bibelwissenschaft

SELIGER DES MONATS: Josef Freinademetz

WORT FÜR DEN WEG: Vom Staunen