Nr. 4/2018

Inhalt

Von der Urkirche an ist Lebensschutz ein Herzensthema der Kirche. Papst Franziskus aber hat den Begriff in den fünf Jahren seines Pontifikats deutlich geweitet, wie Stefan von Kempis im nebenstehenden Essay belegt. War „Lebensschutz“ zuvor weitgehend deckungsgleich mit dem Nein zu Abtreibung und Euthanasie, galt der Schutz also vorrangig dem Leben in seiner schwächsten Phase, ganz am Anfang und ganz am Ende, so nimmt Franziskus die ganze Lebensspanne in den Blick. Denn auch mittendrin, unter uns, gibt es sehr schwaches, benachteiligtes Leben: Obdach lose, Drogenabhängige, Flüchtlinge, Indigene, vereinsamte und verlassene alte Menschen, Opfer von Menschenhandel, misshandelte Frauen.

In der Römischen Notiz wiederum besuchen wir in dieser Ausgabe eine Stelle, die seit bald einhundert Jahren die praktische Seite des Lebensschutzes im Vatikan verkörpert: die Kinderfürsorgestelle Santa Marta, in der eine Schwester und viele Frei willige sich mit viel Herz um arme Familien mit kleinen Kindern kümmern.

Inhalt

DAS THEMA: Franziskus, der Lebensschützer

PFARRER VON SANTA MARTA: Vom richtigen Fasten

RÖMISCHE NOTIZEN: Zuflucht der Kinder

HEILIGER DES MONATS: Der heilige Pförtner

WORT FÜR DEN WEG: Verwundet und verherrlicht