Christof Breitsameter
Christof Breitsameter, Dr. theol., geb. 1967, Professor für Moraltheologie an der Katholisch-Theologischen Fakultät der Ludwig-Maximilians-Universität München, Vorsitzender der Arbeitsgemeinschaft Deutscher Moraltheologen
Körperbilder transportieren nicht nur medizinische, sondern auch ästhetische Standards, deskriptiv wie normativ. Gesundheit und Schönheit stellen jeweils eigene Maßstäbe im Umgang mit dem Körper dar. Diese Entwicklung, die sich seit der Neuzeit auch in Versuchen der Bestimmung von Normalität ausprägt, treibt die Auseinandersetzung um die Verhältnisbestimmung von Natürlichkeit und Künstlichkeit sowie von Autorität und Authentizität in medizinischen Entscheidungen an. Der Beitrag zeigt, welche Probleme entstehen, wenn ästhetische mit medizinischen Maßstäben konfrontiert werden. In der Frage nach einer ethisch plausiblen Kombinatorik dieser Leitwerte wird für eine rationale Einschränkung des technisch Möglichen plädiert.
Ethische Fragen können nicht ausschließlich anhand von Prinzipien entschieden werden. Die Bedeutung empirischer Erkenntnisse bei der Umsetzung von Normen wird unter Moraltheologen derzeit intensiv diskutiert und lässt sich besonders gut am Beispiel aktueller medizinethischer Fragen aufzeigen. Wie kann das Zusammenspiel von wissenschaftlichen Fakten und Wertvorstellungen gelingen?
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