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Anzeige: Himmel im Mund

Heft 3/2022März

Inhalt

Heute, da ich diese Zeilen an Sie schreibe ist es draußen noch winterlich kalt, auf den Höhen liegt auch noch Schnee – wunderbar anzuschauen –, dennoch macht sich in mir und bei vielen anderen Menschen, mit denen ich spreche, die Sehnsucht nach Wärme, Frühling, Nähe, Begegnung ... breit, gerade in diesen reduzierten Pandemiezeiten. Der Mensch lebt aus und mit der Begegnung, lebt immer wieder neu aus Hoffnung und Zuversicht. Das will uns auch der diesjährige Weltgebetstag vermitteln, den Frauen aus England, Wales und Nordirland zusammengestellt haben. Die große Leitlinie dabei: „Zukunftsplan: Hoffnung!“ Mehr dazu können Sie auf den nächsten Seiten lesen und sehen.

Wie immer dürfen Sie Ihre Weltgebetstagsspende auf unser Spendenkonto überweisen; wir sammeln und überweisen dann in einer Summe für die LEBENSSPUREN.

Hier noch einmal unser Spendenkonto:
LEBENSSPUREN/Regine Kuntz-Veit
KSK Ostalb
DE20 6145 0050 1000 2686 69
BIC OASPDE6AXXX
Verwendungszweck: WGT/Lebensspuren
Herzlichen Dank für alle Gaben!

Freuen würden wir uns, wenn wir an diesem 8. März einmal sagen könnten: Das, was im Juli 1958 inkrafttrat, nämlich die Aussage und Festlegung im Grundgesetz: „Männer und Frauen sind gleichberechtigt“ – das entspricht der Wirklichkeit! Leider nein, gleichwohl sich bei uns und in Europa seit 1958 schon sehr deutlich etwas verändert und verbessert hat, gibt es noch so etliche „Baustellen“, die sich sehr hartnäckig halten und an die wir Frauen immer wieder erinnern müssen. Mir fällt da auch Paulus ein, der ja eher als frauenfeindlich gilt. Aber in seinem Brief an die Galater lesen wir die gerade aus seiner Feder überraschende und provokative Stelle in Galater 3,28: „Ihr alle, die ihr auf Christus getauft wurdet, habt Christus angezogen. Da gibt es nicht mehr Juden noch Griechen, Sklaven und Freie, Mann und Frau. Denn ihr seid alle eins in Christus Jesus.“

Also auch hier die Hoffnung nicht aufgeben.

Der Monat März führt uns ein in die Passionszeit, die dann mit dem Osterfest am 17. April der Auferstehungsfreude Raum gibt. So wie alles wieder neu zu leben und wachsen beginnt, jetzt in diesen Frühlingswochen, so zeigt uns diese Zeit wieder neu, wie aus Dunkelheit neu das Licht leuchtet, wie aus Winterstarre neues Leben sprießt, wie die Farben und der Duft des Frühlings unsere Sinne neu anrührt, und neue Hoffnungszeichen in uns und um uns gewissermaßen „auf-erweckten.“ So dürfen wir uns freuen und getrost und mit Energie und Zuversicht in diesen neuen Frühling starten. Der bekannte Dichterpfarrer Lothar Zenetti schreibt dazu:

„Menschen, die aus der Hoffnung leben, sehen weiter.
Menschen, die aus der Liebe leben, sehen tiefer.
Menschen, die aus dem Glauben leben, sehen alles in einem anderen Licht."