Mehr Bildung für Globales Lernen

Der Koalitionsvertrag der neuen Bundesregierung zielt mit Bildungsgipfel, Digitalpakt 2.0 und einer Koordinationsstelle Lehrkräftefortbildung auf eine veränderte Zusammenarbeit in Bildungsbelangen. Hierin eröffnet sich aus Sicht des World University Service (WUS) die Chance, Bildung für nachhaltige Entwicklung grundlegend zu etablieren.

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© WUS World University Service

Die Integration des Bildungskonzepts „Globales Lernen“ im Bildungsgipfel von Bund, Ländern und Zivilgesellschaft sowie im Digitalpakt 2.0 führe schließlich dazu, dass Bildung für nachhaltige Entwicklung zur Grundlage der nationalen und internationalen Bildungspolitik würde, so Dr. Kambiz Ghawami, Vorsitzender des WUS. Mit Blick auf die angedachte Koordinationsstelle für Lehrkräftefortbildung solle das Globale Lernen als Fortbildungsmodul auf der Grundlage des „Orientierungsrahmens für den Lernbereich Globale Entwicklung“, der von der Kultusministerkonferenz (KMK) und dem Bundesministerium für wirtschaftliche Entwicklung (BMZ) präsentiert wurde, eingesetzt werden.

Globales Lernen ist mehr als eine Ergänzung

Darüber hinaus sieht der Vorsitzende der WUS weitere Impulse auf dem Weg zu mehr Nachhaltigkeit einerseits in der Weiterentwicklung des Nationalen Aktionsplans Bildung für nachhaltige Entwicklung. Andererseits könne Deutschland sowohl im eigenen Land als auch in Afrika, Asien und Lateinamerika die Bildung und Entwicklung von Menschenrechten vorantreiben. In diesem Zusammenhang wird verdeutlicht, dass Globales Lernen nicht nur als eine Ergänzung betrachtet werden solle, sondern vielmehr als Grundlage für sämtliche Bildungsmaßnahmen. Diese Argumentation wird damit begründet, dass Globales Lernen nicht nur dem Recht des Menschen auf Bildung nachkäme, sondern Reflexions- und Handlungsfähigkeit mit Fachinhalten verknüpfe und unter Berücksichtigung von Perspektivwechsel in den Fokus nehme.

Indem sich die Koalition zu einer wertebasierten Außenpolitik bekenne, verbinde die WUS Hoffnung auf ein selbstbestimmtes Leben sowie Partizipation an akademischer Bildung mit Blick auf Studentinnen und Studenten in Afghanistan.

World University Service engagiert sich seit mehr als 100 Jahren für das Recht auf Bildung.

Quelle: WUS | World University Service (wusgermany.de)

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