Nr. 8/2020

Inhalt

Das Leben nehmen, wie es kommt: Das kann in Pandemie-Zeiten wie ein provokant begütigender Spruch aus der Wohlfühl-Ecke von vorgestern klingen. Doch für Papst Franziskus ist es ein christlicher Rat. Ein gutes, gesundes Ringen um das rechte Leben im Sinne Jesu kann nämlich nur dann zustandekommen, wenn man die Realität nicht verdrängt, sondern sich ehrlich mit ihr auseinandersetzt. Vollständig heißt das Papstzitat übrigens: „Man muss das Leben so nehmen, wie es kommt, nicht so, wie wir wollen, dass es kommt“. Warum das für Franziskus sogar ein „spiritueller Imperativ“ ist, erklärt Stefan von Kempis in seinem Essay.

Im Oktober wechseln wir bei Gemeinsam Glauben jährlich das Generalthema unserer Beilage, die Sie in der Heftmitte finden. Voilà! Ab sofort widmen wir uns den Zehn Geboten. Franziskus hat vor zwei Jahren dazu eine sehr schöne Reihe von Generalaudienzen gehalten, die wir Ihnen nicht vorenthalten wollen. Die Zehn Gebote gehören zwar zum ältesten uns überlieferten Glaubensgut, aber ihre geistlich prägende Wirkung entfalten sie in jeder Zeit neu – auch in unserer.

Inhalt:

DAS THEMA: Die Lebenskunst des Franziskus

IM WORTLAUT: Jammern ändert nichts

RÖMISCHE NOTIZEN: Pronto: Wie der Papst kommuniziert

SELIGER DES MONATS:Der Apostel-Kenner

WORT FÜR DEN WEG: Von der Nächstenliebe