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Porträt Walter Lesch

Walter Lesch

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Walter Lesch

Walter Lesch, Dr. phil., geb. 1958, Studium der Theologie, Philosophie und Romanistik in Münster, Fribourg, Jerusalem und Tübingen. Von 1988 bis 1999 Wissenschaftlicher Mitarbeiter an der Universität Fribourg. Seit 1999 Professor für Moralphilosophie und Sozialethik an der Université catholique de Louvain.

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Christentum und Populismus. Klare Fronten?
Klare Fronten?
Walter Lesch
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Kein Recht auf ein besseres Leben? Christlich-ethische Orientierung in der Flüchtlingspolitik
Christlich-ethische Orientierung in der Flüchtlingspolitik
Walter Lesch
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Ethics in the City : Das klingt wie eine biedere Alternative zu Sex in the City. Mit dieser US-amerikanischen Seifenoper, die seit 1998 das turbulente Liebesleben von vier Frauen vor der telegenen Kulisse von New York erfolgreich inszeniert hat, will dieses Themenheft aber nicht konkurrieren. Die Stadt gehört nicht unbedingt zum traditionellen Themenrepertoire der Sozialethik, obwohl die sozialwissenschaftlichen Partnerdisziplinen seit ihren Anfängen ein intensives Interesse an Phänomenen städtischen Lebens zeigen. Die Ethik in der Stadt ist ein typisches Querschnittsthema, das mit unterschiedlichen inhaltlichen und methodischen Projekten verknüpft werden kann. Diese Plastizität gibt dem Thema eine auf den ersten Blick spielerische Leichtigkeit, die jedoch den Ernstfall der Frage nach einer gerechten Gesellschaft nicht ausschließt.

Amosinternational, Heft 3/2015, 3

Das Leben in der Stadt ist mit einem Versprechen von Freiheit und Erfolg verbunden, das nicht für alle Betroffene n eingelöst wird. Die Geschichte der normativen Konzepte der Stadt weckt erhöhte Erwartungen, deren Pathos an einer Wirklichkeit scheitert, die statt offener Grenzen und integrativer Maßnahmen auf Abschottung und Exklusion drängt. Am Beispiel der gestuften Mitgliedschaftsregelungen für Bürger und Einwanderer lässt sich zeigen, wie der Sozialraum von Grenzen und Statuszuschreibungen durchzogen ist. Im öffentlichen Raum der Städte begegnen sich Menschen als Fremde, die einander oft nicht mehr schulden als den minimalen wechselseitigen Respekt im Rahmen eines zufälligen Kontakts. Wie aus dieser Unverbindlichkeit ein am Gemeinwohl orientiertes Projekt entwickelt werden kann, ist Gegenstand einer sozialethisch reflektierten Urbanistik.

Amosinternational, Heft 3/2015, 26

Das europäische Projekt ist mit einer doppelten Herausforderung konfrontiert: mit der postnationalen Eigenart und mit einem oft kritisierten Mangel an Demokratie. Diese beiden Aspekte können nicht getrennt werden von den Möglichkeiten, die eine Gesellschaft gleicher und solidarischer Bürger zu bieten hat. In Zeiten der ökonomischen und finanziellen Krise muss die europäische Union die Transparenz ihrer Institutionen und Entscheidungsverfahren erhöhen, um ein Klima des Vertrauens zu schaffen. Die europäische Idee wird die Skeptiker nur dann überzeugen, wenn sie die Ressourcen der Solidarität mobilisiert. Zusammen mit den Vorteilen, die eine transnationale Staatengemeinschaft mit sich bringt, ermöglicht das einen Schritt in Richtung Weltbürgerschaft, die undenkbar ist ohne die gemeinsame Existenz von Freiheit, Gleichheit und Solidarität.

Amosinternational, Heft 2/2014, 17

Wer in internationalen Zusammenhängen an Belgien denkt, wird damit nicht spontan eine große Tradition in katholischer Sozialethik und Sozialdoktrin assoziieren. Belgien ist aus der Sicht vieler Europäer ein relativ unbekanntes Land (Schmitz-Reiners 2006), das nur gelegentlich durch Skandale oder durch schwierige Regierungsbildungen ins Scheinwerferlicht der Weltöffentlichkeit gerät. Nur wenigen Belgiern wird heute noch bewusst sein, dass ihr Land durchaus auf eine beachtliche Geschichte des Sozialkatholizismus mit Wurzeln im 19. Jahrhundert, einer prägenden Gestalt wie Joseph Cardijn im 20. Jahrhundert und der intensiven Mitwirkung von belgischen Bischöfen und Theologen an der Vorbereitung und Durchführung des Zweiten Vatikanischen Konzils (Soetens 1996) zurückblicken kann. Wie ein Popstar gefeiert wird der 2009 von Benedikt XVI. heiliggesprochene Pater Damian, mit bürgerlichem Namen Jozef De Veuster (1840–1889). Sein Einsatz für die Leprakranken auf den Inseln des heutigen US-Bundesstaates Hawaii gilt weltweit als überzeugendes Beispiel christlicher Nächstenliebe, die ohne feierliche Worte und umfassende Lehrgebäude auskommt. Heute wird Damian inoffiziell auch als Patron der Aidskranken verehrt.

Amosinternational, Heft 4/2013, 36
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