Gottes Augapfel (Gebundene Ausgabe)

Bruchstücke zu einer Theologie nach Auschwitz

  • Neue Perspektiven in einer großen theologischen Herausforderung
  • Verlag Herder
  • 2. Auflage 2016
  • Gebunden mit Schutzumschlag
  • 400 Seiten
  • ISBN: 978-3-451-32973-9
  • Bestellnummer: 4329736

Warum lässt Gott so ein unbeschreibliches Leid zu?

Wer das Volk Israel antastet, tastet Gottes Augapfel an, heißt es beim Propheten Sacharja. Im Licht dieser Einsicht erhält der Streit um die Einzigkeit der Shoah eine unerwartete Wendung: die Vernichtung der Juden – ein Attentat gegen Gott. Gerade jüdische Dichter haben gegen das Vergessen, Verdrängen und Vertuschen Zeugnis abgelegt und den verstummten Opfern stellvertretend ihre Stimme geliehen. Im Gespräch mit der Lyrik von Rose Ausländer, Paul Celan und Hilde Domin, die vom Schweigen Gottes, der Verwundbarkeit des Menschen, aber auch von der Trauer um die Toten bestimmt ist, stellt sich Jan-Heiner Tück den Fragen, die für eine christliche Theologie nach Auschwitz leitend sind: Wie kann verantwortlich von Gottes Macht, wie von seinem Mitleiden gesprochen werden? In welchem Verhältnis steht die Passion des Gekreuzigten zum Leiden der jüdischen Opfer? Wie steht es um die Täter? Lässt sich nach der Shoah die geradezu wahnwitzige Hoffnung auf Versöhnung aufrechterhalten? Mit einem Geleitwort von Rabbiner Walter Homolka, Rektor des Abraham Geiger Kollegs Berlin.

Autor

Tück, Jan-Heiner

Jan-Heiner Tück

Dogmatiker

Jan-Heiner Tück, geboren 1967, Professor am Institut für Systematische Theologie und Ethik der Universität Wien; Schriftleiter der Internationalen Katholischen Zeitschrift Communio; Initiator der Wiener Poetikdozentur Literatur und Religion.

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