Gebrochenes Brot für gebrochene Menschen (Gebundene Ausgabe)

Eucharistie im Neuen Testament

  • Hintergründe zu einem aktuellen Thema fundiert und verständlich erklärt
  • Mit einem Ausblick zum Sakramentenempfang wiederverheirateter Geschiedener
  • Verlag Herder
  • 1. Auflage 2018
  • Gebunden mit Schutzumschlag
  • 360 Seiten
  • ISBN: 978-3-451-38044-0
  • Bestellnummer: P380444

Ein internationaler Klassiker über die Eucharistie im Neuen Testament

In seinen Studien zur Eucharistietheologie in den Evangelien und bei Paulus zeigt der international renommierte Neutestamentler Francis J. Moloney, was die eucharistische Praxis der ersten Christen der Kirche bis heute mit auf den Weg gibt: Die Eucharistie ist kein Lohn für die Vollkommenen, sondern Gottes gnadenhafte Nahrung für die Schwachen und Gebrochenen. Ermutigt durch den Aufruf von Papst Franziskus, die biblischen und theologischen Hintergründe zur Frage des Sakramentenempfangs wiederverheirateter Geschiedener weiter zu vertiefen, widmet sich der Autor auch dieser Frage in seinen Studien ausführlich.

Dies ist nicht nur ein Buch für Wissenschaftler, obwohl es Anmerkungen enthält, welche die Überlegungen des Autors innerhalb der breiteren wissenschaftlichen Diskussion zu diesen Fragen verorten. Diese Anmerkungen behalten viel von seiner früheren Dokumentation bei, bringen sie jedoch bezüglich ihres Umfangs und ihrer Fundierung entscheidend auf den neuesten Stand. Sie können jedoch ggf. ignoriert werden. Moloney versucht, in einer Art zu schreiben, die für alle Menschen verständlich ist, die sich dafür interessieren, wie die Eucharistie in den christlichen Kirchen gefeiert und gelebt wird.

Aus dem Vorwort von Xavier Léon-Dufour: »Jesus lebte das Evangelium der Barmherzigkeit und verkündete es ohne Zögern. Darüber hinaus sprach er in erster Linie zu den Armen, den Gebrochenen. Was für Jesus zählt, ist nicht die Gerechtigkeit in der Befolgung von Geboten, sondern die bedingungslose Hingabe an seine Person, die Liebe zu Gott und die Liebe zu den Nächsten. Ist diese Vorliebe Jesu in unserer gegenwärtigen Feier der Eucharistie noch sichtbar? Ist Jesu Ruf zur Freude erstickt worden durch detaillierte Anweisungen, wer am Mysterium teilnehmen darf und wer nicht? Ist die Gute Nachricht sorgsam in Silos gelagert worden, um sie besser konservieren zu können? Damit sie ihre jugendliche Frische nie verliert, muss sie der frischen Luft ausgesetzt werden. Francis Moloney leitet uns an, genau hinzuhören auf die stets klare Stimme des Lebendigen Wortes.«

Übersetzt von Ingrid Rosa Kitzberger,

Autor

Francis J. Moloney, geb. 1940 in Melbourne/Australien, seit 1959 Salesianer Don Boscos. Lehrte als Professor für biblische Theologie an diversen Universitäten in Australien und den USA. Zur Zeit Professor für Neues Testament an der University of Divinity, Melbourne. Von 1984 bis 2002 Mitglied der Internationalen Theologenkommission.

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