Christliches Brauchtum im Dezember

Über das Luciafest, den Barbara- und den Nikolaustag

4. Dezember: Barbaratag

Eine Bauernregel besagt: „Knospen an St. Barbara, sind zum Christfest Blüten da.“ Die Legende erzählt, dass Barbara, Tochter eines reichen Kaufmanns, im dritten Jahrhundert ihr Leben Christus widmen wollte. Der Vater versuchte, sie davon abzubringen. Als das nicht gelang, brachte er sie selbst vor Gericht und enthauptete sie nach der Verurteilung eigenhändig. Auf dem Weg ins Gefängnis soll ein Zweig an ihrem Kleid hängengeblieben sein. Sie stellte ihn ins Wasser und er blühte an dem Tag, an dem sie starb.

 

6. Dezember: Nikolaustag 

Wer einmal stöbert in Büchern oder auch im Netz, findet viele Legenden über Nikolaus. Anfang des vierten Jahrhunderts war er Bischof in Myra im Bereich der heutigen Türkei. Es heißt, er habe drei junge Frauen vor der Prostitution gerettet, indem er ihnen Geld für eine Aussteuer gab. Er soll eine Hungersnot verhindert sowie ein entführtes Kind gerettet haben und vieles mehr. Vor allem aber ist er in der Christenheit bekannt als derjenige, der sich Kindern zuwendet. Das ist schön so, das können wir feiern. Und es ist gut, dass die Rute aus den Ritualen verschwunden ist.

 

13. Dezember: Luciafest

An Lucia wird vor allem in Schweden, aber auch in Dänemark, Finnland und Norwegen erinnert. Sie soll in der frühen Christenheit andere Christen mit Lebensmitteln versorgt haben. Um ihre Hände dafür frei zu haben, trug sie einen Kerzenkranz auf dem Kopf. Das korrespondiert mit der Dunkelheit in Schweden an diesem Tag. Der 13. Dezember galt bis 1752 als Tag der Wintersonnenwende.

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