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Post von Margot Käßmann

Die Zeitschrift von Margot Käßmann

In jedem Heft von "Mitten im Leben" befasst sich die evangelische Theologin mit einem besonderen Thema, kommt mit einem interessanten Menschen ins Gespräch und betrachtet thematisch passende Bibelstellen.

Hier finden Sie die Auswertung zur Umfrage "Klima".

Margot Käßmann über "Mitten im Leben": "Eine wunderbare Gelegenheit biblische und gesellschaftliche Themen weiterzugeben"

Video-Interview

Im Interview verrät Margot Käßmann, was sie dazu bewogen hat, mit dem Verlag Herder eine Zeitschrift ins Leben zu rufen und was ihr bei der Arbeit am meisten Freude bereitet.

Frau Käßmann, worin liegt für Sie der Reiz, eine Zeitschrift herauszugeben?

Margot Käßmann: Als der Herderverlag mit der Anfrage auf mich zukam, habe ich mich gefreut. Es bedeutet, jeden Monat zu grundlegenden Themen nachdenken zu können, meine Gedanken mit anderen teilen zu dürfen, die daran interessiert sind.

Was finden die Menschen in der Zeitschrift?

Margot Käßmann: Es gibt jeden Monat ein Schwerpunktthema wie Gesundheit, Arbeit oder auch Spiritualität. Ich versuche es im Beziehungsfeld zwischen biblischen und theologischen Überlegungen und unserem Kontext heute zu bearbeiten. Dazu kommen stets auch biblische Gestalten, die zum Thema passen und die wir gern als Alltagsheldinnen bezeichnen.

„Für die Seele sorgen“ heißt eine neue Rubrik. Welche Rolle spielt das Achten auf das eigene seelische Wohlbefinden?

Margot Käßmann: Viele Menschen stehen heute unter großem Zeit- und Leistungsdruck. Dabei bleibt manchmal auf der Strecke, was uns belastet, bedrückt, wir nehmen uns nicht die Zeit und den Raum, darüber nachzudenken. Ich möchte ermutigen, das zu tun, indem Themen wie Vertrauen, Liebe, Beziehung, Einsamkeit zu Wort kommen.

Warum der Titel „Mitten im Leben“?

Margot Käßmann: Mir geht es darum, Christsein nicht an einen bestimmten Ort oder eine bestimmte Zeit zu drängen. Er findet eben mitten im Leben statt, da, wo wir Haltung zeigen, Entscheidungen treffen müssen, unseren Alltag leben. Das ist schon in der Bibel so und das macht Christsein spannend, finde ich.

Was bereitet Ihnen bei der Arbeit an der Zeitschrift die meiste Freude?

Margot Käßmann: Das sind die Gespräche mit anderen über das Schwerpunktthema, der Austausch. Ich denke etwa an ein Gespräch mit Claudia Roth für das erste Heft, oder an das mit Dirk Rossmann. Mir ist wichtig, andere Perspektiven kennenzulernen, das ist jedes Mal eine Horizonterweiterung.

Sie machen auch einen Podcast zur Zeitschrift „Mitten im Leben“. Was zeichnet das Hörmedium besonders aus?

Margot Käßmann: Anders als Fernsehen oder beim Lesen das Auge wirkt hier das Gehör bzw. die Stimme. Es ist eine andere Form des Wahrnehmens, fast wie in einer Gesprächssituation. Ich höre zwischendurch etwa im Zug auch gern Podcasts und finde das anregend.

  • Foto: Jörg Klaus

    Margot Käßmann über "Mitten im Leben"

    "Immer wieder werde ich um Stellungnahme zu aktuellen Themen gebeten, die ich relevant finde, oder mir werden Fragen nach biblischen Zusammenhängen gestellt. Ich freue mich, dass es mit der Zeitschrift Mitten im Leben nun eine Plattform dafür gibt. Mir liegt daran, alle Texte mit einer ökumenischen Grundhaltung zu schreiben und in einer Tonlage, die auch für Menschen gut lesbar ist, die nicht Mitglied einer Kirche sind. Schön, wenn Sie daran Interesse haben."

    Herzlich grüßt Sie Margot Käßmann