Nr. 3/2021

Inhalt

In diesem Heft geht es um Krisen. Wir lassen uns dabei von Papst Franziskus inspirieren, der zum Thema Krisen einige originelle Gedanken geäußert hat.

Das Wort Krise kommt aus dem Griechischen; das entsprechende Verb bedeutet „sieben, aussieben“. „Die Krise ist das Sieben, das das Weizenkorn nach der Ernte reinigt“, erklärt der Papst. Das Richtige vom Falschen, entbehrlichen scheiden – wir stoßen hier ganz von selbst auf den Begriff der „Unterscheidung“.

„Geistliche Unterscheidung“ bezeichnet einen geistlichen Prozess, in dem wir uns darum bemühen, die Zeichen der Zeit als Gottes Botschaft an uns zu deuten. Dabei geht es darum, nicht alles schwarzweiß zu sehen, sondern die Graustufen genau zu untersuchen und „in diesem Grau zu unterscheiden“.

Vielleicht kann uns die Beschäftigung mit dem, was Franziskus zur Krise und zum Unterscheiden sagt, beim Umgang mit der Coronapandemie helfen, die wie ein Verhängnis über unsere Welt hereingebrochen ist. Die entscheidende Frage ist, wie wir aus dieser unverhofften Krise besser herauskommen, als wir hineingegangen sind. Es ist ein Sieben, eine Unterscheidung der Geister.

Ich wünsche mir, Ihnen, uns die Gabe der geistlichen Unterscheidung, um die richtigen Konsequenzen aus dieser globalen Krise zu ziehen.

Inhalt:

DAS THEMA: Zeit der Krise, Zeit des Geistes

IM WORTLAUT: Jesus ist einer von uns

RÖMISCHE NOTIZEN: Der Engel des Herrn

HEILIGE DES MONATS: Gegen alle Widerstände

WORT FÜR DEN WEG: Wie es befohle wurde