Nr. 1/2017

Inhalt

Es passt zu dem Bild, das viele von diesem Papst haben, wenn er vor einem „abgehobenen“ Christentum warnt, vor einem Herumreiten auf Prinzipien, die weit entfernt sind vom Alltag. Für ihn ist klar: Die Wirklichkeit ist wichtiger als Prinzipien!

Dieser Grundsatz ist kein simples Theologen- Bashing, sondern führt direkt zur Lehre von der Menschwerdung Gottes. Auch die Päpste vor Franziskus haben ähnlich gepredigt, so zum Beispiel Benedikt XVI. „Am Anfang des Christseins steht nicht ein ethischer Entschluss oder eine große Idee, sondern die Begegnung mit einem Ereignis, mit einer Person“, schrieb er in seiner ersten Enzyklika „Deus Caritas est“. Christen glauben, so sagte er an anderer Stelle, an „keinen abstrakten Gott, keine Hypothese, sondern einen konkreten Gott, einen Gott, der existiert, der in die Geschichte eingetreten und in der Geschichte gegenwärtig ist. “ Auch das ist eine starke Rückbindung unseres Glaubens an die Wirklichkeit, ganz im Stil von Papst Franziskus. Die Realität sehen, wie sie ist – und mitten in dieser Realität mit Gott rechnen, mit den Überraschungen Gottes: Zu diesem „reality check“ lädt Papst Franziskus uns ein.

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DAS THEMA: Werden wir konkret!

IM WORTLAUT: Im Stile Jesu handeln

RÖMISCHE NOTIZEN: Das Zuhause unseres Papstes

HEILIGER DES MONATS: Idol der Jugendlichen

WORT FÜR DEN WEG: Von der Kindheit Jesu