Messformen

Die Form einer Messfeier ist je nach Anlass und Bedeutung unterschiedlich feierlich. Die Grundform ist die Messfeier mit der Gemeinde.

In der Messe des Bischofs mit Priestern der Diözese als Konzelebranten wird der Gottesdienst als Versammlung, die die Kirche als Ganze betrifft, am deutlichsten sichtbar.

Für das Leben der einzelnen Pfarreien ist der sonntägliche Gemeindegottesdienst prägend. In ihnen wirken neben dem leitenden Priester meistens ein Diakon (wenn in der Pfarrei tätig), Ministranten und Kirchenmusiker (Organist, Kantor) sowie Lektoren mit. Werktagsgottesdienste vermögen über die Sonntagsmesse hinaus die Bindung des Einzelnen an die Gemeinschaft der Kirche und an das Sakrament der Eucharistie zu stärken.

Für Hausgemeinschaften von Orden bildet die tägliche Eucharistiefeier - wo möglich in Konzelebration - Quelle und Höhepunkt des geistlichen Lebens. Für kleine Gemeinschaften kann die Form der Messfeier gemäß den "Richtlinien für Messfeiern kleiner Gemeinschaften (Gruppenmessen)" angepasst werden. Diese gelten auch für Hausmessen beispielsweise im Zusammenhang mit einer Krankensalbung oder beim Versehgang.

Unter besonderen Umständen kann der Priester die Eucharistie auch ohne Teilnahme einer Gemeinde feiern.

Der Ablauf der Messfeier ist dargestellt in der "Allgemeinen Einführung in das Messbuch (AEM)" und der "Feier der Gemeindemesse".