Halleluja

Hebräischer Jubelruf ("Lobet/preiset Jah[we]"), der aus dem jüdischen Gottesdienst unübersetzt zur Begrüßung Christi vor dem Evangelium und als typisch österliche Akklamation Eingang in die Liturgie aller christlichen Kirchen gefunden hat. Auch sonst bei vielen Gelegenheiten gebräuchlich, sollte aber nie gesprochen, sondern immer gesungen werden oder ganz entfallen. In der römischen Liturgie wird in der österlichen Bußzeit darauf verzichtet.

An der einzigen Stelle, wo das Halleluja im Neuen Testament vorkommt, wird mit dem Ruf Christus, das Lamm, als Sieger über Babylon bejubelt (Offb 19,1-7, vgl. das Anstimmen des Jubelrufs im himmlischen Jerusalem, Tob 13, 18). Dagegen weisen viele Psalmen schon das Halleluja auf (104-106, 110- 118, 134-135, 145-150).