Kann der christliche Glaube an Gott in einer der Freiheit verpflichteten Moderne bedeutsam sein? Wie kann man von Gott sprechen unter dem Anspruch der Autonomie der Vernunft? Die Studie gibt darauf eine Antwort mittels einer Analyse der genealogischen Rekonstruktionen von Moderne, wie sie die Philosophen Hermann Krings und Herbert Schnädelbach vorgelegt haben. Dabei zeigt sich, dass es innertheologische Momente waren, die am Ende des Spätmittelalters die Moderne freigesetzt haben. So lässt sich die Moderne als eine Epoche begreifen, in der der Glaube nochmals radikalisiert hermeneutisch erschlossen werden kann.
Anna Patrizia Baxla
Patrizia Baxla, geb. 1976, Studium der Dipl. Theologie und Germanistik in Freiburg i. Br. und der Dipl. Kunsttherapie in Nürtingen, Promotion zur Dr. theol. mit der vorliegenden Arbeit, als Unternehmensberaterin in Köln tätig.
Gottesspuren. Das christliche Europa vor seiner Entzauberung
Volker Leppin
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