Jona

Der Prophet Jona wurde für seine Erlebnisse im Bauch eines großen Fisches, wo er drei Tage und drei Nächte gefangen war. Und auf sein Beten hin an Land gespuckt wurde.

Jona, der Sohn Amittais, wird von Gott aufgefordert, nach Ninive zu gehen und die Bewohner davor zu warnen, dass Gott die Stadt bestrafen und zerstören wird.

Jona hört diese Anweisung, doch er flieht in Richtung Tarschisch auf einem Schiff, das in ein großes Unwetter kommt und zu sinken droht. Nachdem Jona den Seeleuten sagt, dass er auf der Flucht vor seinem Gott ist, werfen sie ihn über Bord. Der Ungehorsam Jonas führt jedoch zur Bekehrung der Seeleute.

Jona hingegen wird von einem großen Fisch gefressen und bittet den Herrn im Bauch des Fisches drei volle Tage und Nächte um sein Überleben. Am Ende befiehlt Gott dem Fisch, Jona an Land auszuspeien. Erneut spricht Gott zu Jona und fordert ihn auf, Ninive vor dem Zorn Gottes zu warnen. Jona geht daraufhin nach Ninive, warnt die Bewohner und bekehrt sie. Daraufhin verschont Gott Ninive.

Jona stört sich an dem ausgebliebenen Untergang Ninives und ist wütend auf Gott. Er verliert die Lebenslust, bittet um seinen Tod und lässt sich außerhalb der Stadt nieder. Da lässt Gott über Nacht einen Rizinusstrauch über ihm wachsen, der Jonas Schatten gibt und seinen Ärger vertreibt. Doch noch am gleichen Tag lässt Gott den Strauch durch einen Wurm befallen und der Strauch verwelkt über Nacht. Das erzürnt Jona, der erneut die Lebenslust verliert und wieder um seinen Tod bittet.

Gott erklärt Jona, dass es Jona schon um den Rizinusstrauch leidtut, obwohl er weder Zeit noch Mühe investiert hat. Gott aber sollte es um Ninive nicht leidtun, obwohl er der Schöpfer der Menschen ist. Daher hat er die Stadt verschont.

Diese theologisch sehr relevante Parabel setzt sich mit dem Schöpfergott auseinander, der die Schöpfung in Form des großen Fisches, des Rizinusstrauches und des Wurms beeinflusst. Dass die Parabel sich stark darauf fokussiert wird auch dadurch klar, dass Jona seinen Gott als den „Gott des Himmels, der das Meer und das Festland gemacht hat“ (Jona 1,9) beschreibt, als die Seeleute ihn fragen, an was er glaubt.

Es wird auch klar, dass Gott ein gnädiger Gott ist, dessen Gnade aber nicht willkürlich ist. Sie ist an die Bekehrung der Matrosen, der Bewohner Ninives und an die Einsicht Jonas gebunden.

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