Dies irae

Anfang der lateinischen Sequenz ("Tag des Zorns"), die früher bei jedem Requiem gebetet oder gesungen wurde. Heute fast nur noch Liebhabern klassischer Musik (z.B. aus dem Requiem von Wolfgang Amadeus Mozart) ein Begriff, weil aus Sorge, dass der Text durch seine Betonung des schrecklichen Zorns und des Gerichtes die Hoffnung auf die Gnade Gottes nicht deutlich genug herausstellt, die Sequenz aus der Messliturgie herausgenommen wurde. Nur noch die Lesehore des Stundengebetes zu Allerseelen kennt sie als mögliche zweite Lesung.