Thomas WeberPräsenz-Veranstaltung: Demokratie unter Druck
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Marburg
Welche Lehren lassen sich aus dem Aufstieg der NSDAP für die Bekämpfung des Extremismus in der Gegenwart ziehen? Dies ist nur eine, wenngleich eine zentrale Frage in Zeiten, in denen Demokratien weltweit durch Extremismus und Populismus immer stärker unter Druck geraten. Professor Thomas Weber geht dieser und weiteren Fragen in Marburg auf den Grund.
Am Dienstag, 16. Juni 2026, um 19 Uhr hält der Historiker und Buchautor einen Vortrag mit dem Titel „Wenn das Gestern anklopft: Lektionen aus dem Untergang“ im Technologie- und Tagungszentrum (TTZ) Marburg (Software-Center 3). Der Vortrag findet im Rahmen der Veranstaltungsreihe „Marburger Stadtgespräch“ auf Einladung des Teams Bürger*innenbeteiligung, Demokratie- und Engagementförderung des Fachdienstes 13 – Kommunikation der Stadt Marburg statt. Moderiert wird die Veranstaltung von Professorin Ursula Birsl, Politikwissenschaftlerin der Philipps-Universität Marburg. Zur Begrüßung spricht Oberbürgermeister Dr. Thomas Spies. Nach dem Vortrag haben die Besucher*innen die Gelegenheit, Fragen an den Referenten zu stellen und mit ihm zu diskutieren.
In seinem Vortrag arbeitet Weber heraus, warum es hierzulande mehr Angewandte Geschichte braucht – also den gezielten Versuch, aktuelle Herausforderungen und Entscheidungen durch die Analyse historischer Präzedenzfälle und Analogien zu erhellen. Und mit Blick auf die gescheiterte Weimarer Republik geht er den Fragen nach, welche Rolle der Konservatismus bei der Stärkung der Demokratie spielt und wie der digitale Raum angesichts von Demagogie und Desinformation befriedet werden kann.