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Porträt Udo Lehmann

Udo Lehmann

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Udo Lehmann

Udo Lehmann ist seit 2018 Professor für Sozialethik und Praktische Theologie an der Universität des Saarlandes. Er studierte Katholische Theologie an den Universitäten Bonn und München sowie Sozialwissenschaften an der Universität Bochum und habilitierte zur Ungleichheits- und Gerechtigkeitsforschung. 2014 war er Fellow am Center for Ethics Education der Fordham University in New York City/USA.

Bücher, Artikel, Lesungen, Meldungen

Unsichtbare Differenz. Berufliche Perspektiven von Personen aus dem Autismusspektrum ohne Intelligenzminderung und Sprachverzögerung
Berufliche Perspektiven von Personen aus dem Autismusspektrum ohne Intelligenzminderung und Sprachverzögerung
Dominik Bertrand-Pfaff, Udo Lehmann
Kartonierte Ausgabe
Band 14
26,00 €
Lieferbar in 3-5 Werktagen
Auch erhältlich als eBook (PDF)
„Wenn der Wille da ist, sind die Füße leicht“. Biographische Spurensuche in den Erzählungen geflüchteter Syrerinnen und Syrer. Eine sozialethische Perspektive
Biographische Spurensuche in den Erzählungen geflüchteter Syrerinnen und Syrer. Eine sozialethische Perspektive
Udo Lehmann, Alexandra Kaiser-Duliba, Charlotte Ullmert
Kartonierte Ausgabe
Band 13
22,00 €
Lieferbar in bis zu 2-3 Wochen
Auch erhältlich als eBook (PDF)

Gleichheit ist der erste natürliche Bezugspunkt für das menschliche Gerechtigkeitsempfinden. Ungleiche Verteilungsergebnisse werden mehrheitlich nur dann als akzeptabel empfunden, wenn sie aufgrund transparenter und in sich gerechter Verfahren zustande gekommen sind. Weithin akzeptiert wird Ungleichheit aufgrund der Belohnung tatsächlich erbrachter Leistung. Auch die Chancengerechtigkeit genießt in der Bevölkerung eine breite Wertschätzung. Verdeckte Asymmetrien beim Zugang zu Chancen sowie ungerechte oder intransparente Verfahren bei der Verteilung von Lasten (Beispiel Steuergesetzgebung) unterminieren dagegen den gesellschaftlichen Zusammenhalt über alle Ungleichheiten hinweg. Nicht nur ethisch, sondern auch politisch geboten ist daher eine Verringerung von ungerecht strukturierter sozialer Ungleichheit.

Amosinternational, Heft 1/2016, 26

Die Sozialgesetzgebung der Bundesrepublik Deutschland stellt sich selbst unter den Anspruch, Integration und gesellschaftlichen Zusammenhalt zu befördern. In der öffentlichen Diskussion wird die faktische Einlösung dieses Anspruchs nicht selten in Frage gestellt. Die sachgerechte Beurteilung von Sozialpolitik und ihres Integrationspotenzials erfordert einen erweiterten Blick, welcher nicht nur finanzielle Transfers berücksichtigt, sondern auch soziale Dienstleistungen und die gesamtgesellschaftliche Bereitschaft, Sozialpolitik demokratisch mitzutragen. Die Erwerbsarbeit gilt nach wie vor als ein entscheidender strategischer Bruchpunkt zwischen Integration und Ausgrenzung. Daher kann dieser Bereich als Anknüpfungspunkt einer sozialethischen Begutachtung der neueren Sozialgesetzgebung dienen.

Amosinternational, Heft 2/2008, 10
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