Verlieren wir die Zukunft? (Kartonierte Ausgabe) Auf der Suche nach Hoffnung im Spannungsfeld von Ökologie und Religion

  • Verlag Herder
  • 1. Auflage 2026
  • Kartoniert
  • 272 Seiten
  • ISBN: 978-3-451-02609-6
  • Bestellnummer: P026096
Der Band lotet Potentiale von Religion, Ethik und Zivilgesellschaft für eine ökosoziale Transformation im interdisziplinären Diskurs aus. Dabei widmet er sich der angesichts von Klimakrise, Artensterben und Blindheit für den Eigenwert der Natur sowie von aufkommendem Ohnmachtsgefühl und Resignation zentralen Frage: Was hoffen wir für die Zukunft angesichts dieser Überlebensfrage der Menschheit? Der notwendige gesellschaftliche Aufbruch verlangt einen evidenzbasierten Bewusstseins- und Strukturwandel, der neue Vorzeichen setzt: Was bedeuten Lebensqualität, Fortschritt und Wohlstand, wenn die Natur zum entscheidenden Knappheitsfaktor wird? Wie lässt sich die Lücke vom Umweltwissen zum Umwelthandeln überwinden? Wie können wir Schritte zur Klimagerechtigkeit umsetzen? Welche Aufgaben haben Religionen und religiöse Bildung gerade jetzt? Was bedeutet „Zukunftsfähigkeit“ in Wissenschaft und Religion sowie in der gesellschaftlichen Praxis? 

Mit Beiträgen von Heinrich Bedford-Strohm, Katharina Beyerl, Katrin Böhning, Ivo Frankenreiter, Johann Ev. Hafner, Christian Lippert, Ralf Ludwig, Elisabeth Naurath, Claus-Dieter Osthövener, Karen Pittel, Oliver Putz, Henrike Rau, Michael Rosenberger, Kerstin Schlögl-Fierl, Uwe Schneidewind, Ingo Uhlig, Markus Vogt, Ruben Zimmermann

Herausgeber

Maximilian Gigl, geb. 1989, Dr. theol., Wissenschaftlicher Mitarbeiter der Eugen-Biser-Stiftung 

Herausgeberin

Elisabeth Naurath, Dr. theol, geb. 1965, Pfarrerin, Professorin am Lehrstuhl für Evangelische Religionspädagogik und Didaktik des Religionsunterrichts am Institut für Evangelische Theologie der Universität Augsburg.

Herausgeber

Markus Vogt

Markus Vogt

Sozialethiker

Markus Vogt, geb. 1962, Dr. theol., Professor für Christliche Sozialethik an der Universität München; 1992-1995 wiss. Mitarbeiter im Sachverständigenrat für Umweltfragen der Bundesregierung; 2000-2006 Koordination des Fachbereichs Umwelt beim Rat der Europäischen Bischofskonferenzen; seit 2016 Mitglied des Sachverständigenrates Bioökonomie der Bayerischen Staatsregierung. Mitglied/Fachberater zahlreicher weiterer einschlägiger kirchlicher und wissenschaftlicher Gremien. Vogt war maßgeblich daran beteiligt, die Christliche Sozialethik an das Thema Umweltschutz und Nachhaltigkeit heranzuführen und das Sozialprinzip Nachhaltigkeit zu formulieren. 2017 erhielt er für seine Arbeit „Prinzip Nachhaltigkeit“ den Internationalen Preis der Päpstlichen Stiftung Centesimus Annus Pro Pontifice.

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