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Oktober 2026

  • Keramikfunde geben Einblick in soziale Dynamiken der Jungsteinzeit
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    Keramikfunde geben Einblick in soziale Dynamiken der Jungsteinzeit

    Keramikfunde können mehr über vergangene Gesellschaften verraten als ihre bloße Gestaltung. Eine neue Studie zeigt anhand von Funden aus Deutschland und der Ukraine, wie Veränderungen von Keramikstilen mit Bevölkerungsentwicklung, Informationsaustausch und Produktionsorganisation zusammenhängen.

  • Unterwasserfund vor Alexandria: Ein Siegel zeigt den antiken Leuchtturm
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    Unterwasserfund vor Alexandria: Ein Siegel zeigt den antiken Leuchtturm

    Auf der versunkenen Insel Antirhodos vor Alexandria haben Unterwasserarchäologen ein bronzenes Ringsiegel entdeckt. Es zeigt den berühmten Leuchtturm der Stadt und ist das erste bekannte Siegel dieser Art. Sein Fundort im einstigen Palast liefert zudem Hinweise auf die Nutzung des königlichen Machtzentrums.

  • Neue Erkenntnisse aus alten Knochen: Hinweise auf Gefolgschaftsopfer im frühen Ägypten
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    Neue Erkenntnisse aus alten Knochen: Hinweise auf Gefolgschaftsopfer im frühen Ägypten

    Rund um die Königsgräber der Ersten Dynastie in Abydos wurden zahlreiche Angehörige des Hofstaats bestattet. Eine erneute Untersuchung erhaltener Schädel zeigt nun bei 18 von 46 Individuen erhebliche Schädelverletzungen. Die Befunde stützen die These, dass zumindest ein Teil der Toten im Zusammenhang mit Gefolgschaftsopfern getötet worden sein könnte.

  • Posa im Mittelalter: Neue Befunde zu Burg, Bischofspfalz und Kloster
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    Posa im Mittelalter: Neue Befunde zu Burg, Bischofspfalz und Kloster

    Auf dem Posaer Berg bei Zeitz untersuchen Archäologen eine mehr als acht Hektar große Befestigungsanlage aus dem 9. und 10. Jahrhundert. Neue Befunde könnten zu einem Turm der frühen Burg gehört haben. Zugleich zeigen ein bislang unbekannter Klosterhof, Warmluftheizungen und eine seltene tönerne Wasserleitung, dass sich das mittelalterliche Kloster weiter nach Süden erstreckte als bisher angenommen.

  • Gallische Befestigung in Paris entdeckt: Ist sie Teil des antiken Lutetia?
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    Gallische Befestigung in Paris entdeckt: Ist sie Teil des antiken Lutetia?

    Unter dem Hôtel-Dieu auf der Île de la Cité in Paris haben Archäologen eine rund 20 Meter lange gallische Befestigung mit Brandspuren entdeckt. Sie könnte zum Oppidum der Parisii gehört haben, das Julius Caesar erwähnt. Ob die Anlage tatsächlich mit dem Lutetia seiner Berichte zusammenhängt, müssen weitere Untersuchungen klären.

September 2026

August 2026

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    1800 Befunde entlang der B169: Neue Erkenntnisse zur frühen Besiedlung in Nordsachsen

    1800 Befunde entlang der B169: Neue Erkenntnisse zur frühen Besiedlung in Nordsachsen

    Mehr als 1.800 archäologische Befunde entlang der künftigen Trasse der B169 zeichnen ein detailliertes Bild der Besiedlungsgeschichte zwischen Riesa und Salbitz. Besonders bronzezeitliche Siedlungsreste sowie überraschende jungsteinzeitliche Brandgräber liefern neue Erkenntnisse über das Leben in der Region vor mehreren Jahrtausenden.

  • 11.000 Jahre alte Skulptur aus Karahantepe zeigt Mensch auf Leopard
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    11.000 Jahre alte Skulptur aus Karahantepe zeigt Mensch auf Leopard

    Eine rund 11.000 Jahre alte Skulptur aus Karahantepe zeigt einen Menschen auf dem Rücken eines Leoparden. Der außergewöhnliche Fund wurde an seinem ursprünglichen Aufstellungsort entdeckt und gilt aufgrund seiner einzigartigen Gestaltung als bislang beispiellos.

  • Mittelalterliche Wüstung bei Halberstadt gibt Einblicke in die Entwicklung einer Siedlung
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    Mittelalterliche Wüstung bei Halberstadt gibt Einblicke in die Entwicklung einer Siedlung

    Archäologische Ausgrabungen im Osten von Halberstadt haben die Überreste einer mittelalterlichen Wüstung freigelegt. Die Untersuchungen dokumentieren die Entwicklung und Erweiterung einer über längere Zeit bewohnten Siedlung mit Grubenhäusern, Brunnen und klar erkennbarer Parzellenstruktur. Gleichzeitig geben die ungewöhnlich wenigen Funde Rätsel auf und werfen neue Fragen zum Ende der vermutlich als „Kühlingen“ bekannten Ortschaft auf.

  • Älter als Stonehenge: 6.500 Jahre altes Heiligtum im tschechischen Chleby offenbart prähistorisches Himmelswissen
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    Älter als Stonehenge: 6.500 Jahre altes Heiligtum im tschechischen Chleby offenbart prähistorisches Himmelswissen

    Eine rund 6.500 Jahre alte Kreisanlage bei Chleby in Tschechien zählt zu den ältesten bekannten Monumentalbauten Mitteleuropas. Neue Forschungen zeigen laut der beteiligten Wissenschaftler, dass ihre Architektur gezielt auf Sonnen- und Mondzyklen ausgerichtet war und sie damit bereits mehr als tausend Jahre vor Stonehenge als astronomisch und rituell bedeutendes Zentrum diente.

  • Bedrohte Schätze unter Wasser: Archäologische Zeugnisse im Bodensee und oberschwäbischen Seen
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    Bedrohte Schätze unter Wasser: Archäologische Zeugnisse im Bodensee und oberschwäbischen Seen

    Zum Internationalen Tag des Kulturerbes unter Wasser weist das Landesamt für Denkmalpflege Baden-Württemberg auf die außergewöhnliche Bedeutung archäologischer Fundstätten in Seen, Flüssen und Mooren hin. Aktuelle Forschungsprojekte im Bodensee liefern neue Erkenntnisse zu bislang kaum erfassten Schiffs- und Flugzeugwracks, während Klimawandel, Niedrigwasser und menschliche Eingriffe zahlreiche Denkmäler zunehmend bedrohen.

  • Qurayyahs Keramik und die Anfänge von Markenbildung in der Bronzezeit
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    Qurayyahs Keramik und die Anfänge von Markenbildung in der Bronzezeit

    Bereits vor 3.200 Jahren existierten offenbar markenähnliche Produkte. Eine internationale Studie zur zweifarbig bemalten Keramik aus der Oase Qurayyah im Nordwesten Arabiens zeigt, dass die Gefäße über eine klare Identität verfügten, weit gehandelt wurden und einen hohen Wiedererkennungswert besaßen. Zudem gelang erstmals der Nachweis, dass Qurayyah das Ursprungszentrum dieser Keramiktradition war.

  • Von der Eisenzeit bis zur Spätantike: Grabungen bei Mühlberg offenbaren langjährige Besiedlung
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    Von der Eisenzeit bis zur Spätantike: Grabungen bei Mühlberg offenbaren langjährige Besiedlung

    Die archäologischen Ausgrabungen in Mühlberg bei Gotha belegen eine außergewöhnlich lange Besiedlungsgeschichte von der jüngeren Vorrömischen Eisenzeit bis in die jüngere Römische Kaiserzeit. Zahlreiche Funde, darunter römische Münzen, Fibeln, Terra Sigillata und ein Glasarmring, weisen auf überregionale Verbindungen hin und machen den Fundplatz zu einer bedeutenden Quelle für die Erforschung Mitteldeutschlands.

  • Tell Abu Saifi: Neue Grabungsfunde präzisieren die Geschichte einer Grenzfestung am Horusweg: Bedeutender Fundplatz an Ägyptens Ostgrenze
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    Tell Abu Saifi: Neue Grabungsfunde präzisieren die Geschichte einer Grenzfestung am Horusweg: Bedeutender Fundplatz an Ägyptens Ostgrenze

    Neue Ausgrabungen in Tell Abu Saifi im Osten Ägyptens liefern wichtige Erkenntnisse zur militärischen, religiösen und wirtschaftlichen Nutzung eines zentralen Standorts entlang der historischen Horus-Militärstraße. Die freigelegten Bauwerke, Straßen und Inschriften stärken zudem die Hypothese, dass die Stätte mit der in altägyptischen Quellen erwähnten Stadt Mesen identisch sein könnte.

  • Mesolithische Seefahrer: Malta war Teil eines weitreichenden Netzwerks im Mittelmeer
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    Mesolithische Seefahrer: Malta war Teil eines weitreichenden Netzwerks im Mittelmeer

    Neue archäologische und modellbasierte Untersuchungen zeigen, dass Malta bereits im Mesolithikum über mindestens 1.000 Jahre hinweg von Jägern und Sammlern bewohnt war. Da die Inseln allein keine ausreichend große Population dauerhaft ernähren konnten, deuten die Ergebnisse auf regelmäßige Seereisen und ein bislang unbekanntes maritimes Netzwerk hin.

  • Römisches Leben in Osttirol: Grabungen erweitern das Bild von Aguntum
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    Römisches Leben in Osttirol: Grabungen erweitern das Bild von Aguntum

    Die Ausgrabungen 2026 in der Römerstadt Aguntum liefern wichtige neue Erkenntnisse zur Bebauung und Entwicklung der einzigen römischen Stadt Tirols. Im Fokus stehen ein außergewöhnlich großer beheizbarer Versammlungsraum, bislang wenig erforschte Bereiche der Thermenanlage sowie frühmittelalterliche Bestattungen in den Ruinen der antiken Stadt. Die Ergebnisse tragen dazu bei, Größe, Struktur und Bedeutung Aguntums als Handels- und Verwaltungszentrum im Alpenraum besser zu verstehen.

  • Mittelalterliche Schiffsplanken als Kellerdecke: Außergewöhnlicher Befund in Konstanz
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    Mittelalterliche Schiffsplanken als Kellerdecke: Außergewöhnlicher Befund in Konstanz

    In der Konstanzer Konradigasse haben Archäologen und Bauforscher eine außergewöhnliche Wiederverwendung mittelalterlicher Schiffshölzer nachgewiesen. Für die Decke eines 1244 errichteten Kellers wurde ein nahezu zusammenhängender Schiffsrumpf verbaut. Der Befund liefert wertvolle Erkenntnisse zur mittelalterlichen Kreislaufwirtschaft und eröffnet neue Forschungsmöglichkeiten zur Konstruktion und Reparatur von Schiffen im Bodenseeraum.

  • Korngröße als Umweltreaktion: Neue Einblicke in die Anfänge des Ackerbaus
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    Korngröße als Umweltreaktion: Neue Einblicke in die Anfänge des Ackerbaus

    Die Vergrößerung von Getreidekörnern gilt bislang als eines der frühesten Kennzeichen der Domestizierung. Eine neue archäobotanische Studie zeigt jedoch, dass größere Körner zunächst vor allem auf günstige Umweltbedingungen zurückzuführen waren. Die Ergebnisse legen nahe, dass die genetische Selektion domestizierter Merkmale später einsetzte als bisher angenommen.

Heft 5/2026: Elephantine - Alltag am Nil
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