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Juli 2026

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    82 Grubenhäuser und Textilhandwerk: Großes Produktionszentrum der Wikingerzeit nahe Aarhus entdeckt

    82 Grubenhäuser und Textilhandwerk: Großes Produktionszentrum der Wikingerzeit nahe Aarhus entdeckt

    Neue Ausgrabungen in Søften nördlich von Aarhus offenbaren eine außergewöhnlich große Siedlung der Wikingerzeit mit deutlichen Hinweisen auf spezialisierte Produktion. Zahlreiche Grubenhäuser, Spuren der Flachsverarbeitung sowie Funde aus Handwerk und Handel deuten auf ein zentral organisiertes Wirtschaftsareal hin, das eng mit dem Aufstieg der Handelsstadt Aros verbunden gewesen sein könnte.

  • Marina Al-Alamein: Archäologen entdecken 18 bislang unbekannte Gräber in antiker ägyptischer Küstenstadt
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    Marina Al-Alamein: Archäologen entdecken 18 bislang unbekannte Gräber in antiker ägyptischer Küstenstadt

    In der antiken Stadt Marina Al-Alamein an Ägyptens Mittelmeerküste haben Archäologen 18 bislang unbekannte Gräber sowie zahlreiche außergewöhnliche Fundstücke freigelegt. Die Entdeckungen liefern neue Erkenntnisse über die Bestattungssitten, die soziale Struktur und die kulturellen Einflüsse in der Siedlung während der hellenistischen und römischen Zeit. Mit inzwischen 44 dokumentierten Gräbern zählt die Stätte zu den bedeutendsten und am besten erhaltenen antiken Küstensiedlungen des östlichen Mittelmeerraums.

  • Hannibals Alpenüberquerung: Studie liefert neue Hinweise auf die Route über den Col de la Traversette
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    Hannibals Alpenüberquerung: Studie liefert neue Hinweise auf die Route über den Col de la Traversette

    Eine neue Studie legt nahe, dass Hannibal seine Armee im Jahr 218 v. Chr. über den Col de la Traversette durch die Alpen führte. Mithilfe bioenergetischer Modelle berechneten Forscher den Energieaufwand verschiedener Alpenrouten und kommen zu dem Ergebnis, dass die Traversette-Route für Soldaten, Pferde und Kriegselefanten die effizienteste Option gewesen wäre. Die Untersuchung liefert damit neue Argumente in einer seit Jahrhunderten geführten Debatte der historischen und archäologischen Forschung.

  • Neandertaler in Norddeutschland: Funde von Ochtmissen belegen Besiedlung während der Eiszeit
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    Neandertaler in Norddeutschland: Funde von Ochtmissen belegen Besiedlung während der Eiszeit

    Neue Analysen einer neandertalerzeitlichen Fundstelle bei Ochtmissen nahe Lüneburg liefern wichtige Erkenntnisse zur Besiedlung Norddeutschlands während der letzten Eiszeit. Mehr als 500 Feuersteinartefakte, darunter 44 Faustkeile und Keilmesser, belegen die Anwesenheit von Neandertalern vor rund 70.000 Jahren. Die Funde zeigen, dass die Region auch in einer Phase großer Kälte genutzt wurde und werfen neues Licht auf die Anpassungsfähigkeit dieser Menschenform.

  • Erste Grabungsergebnisse bestätigen die frühe Bleigewinnung an einem römisch-kaiserzeitlichen Verhüttungsplatz bei Brilon
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    Erste Grabungsergebnisse bestätigen die frühe Bleigewinnung an einem römisch-kaiserzeitlichen Verhüttungsplatz bei Brilon

    Archäologie-Fachleute des Landschaftsverbandes Westfalen-Lippe (LWL) haben bei einer knapp zweiwöchigen Grabungskampagne im Juni neue Erkenntnisse gewonnen: Auf einem Höhenzug des Rothaargebirges nahe Brilon (Hochsauerlandkreis) legten sie eine bislang in Südwestfalen einzigartige, 2.000 Jahre alte Verarbeitungsstelle für Blei frei. Damit gelingt der archäologische Nachweis für eine frühe metallurgische Kette, die für das Sauerland bislang noch weitgehend unerforscht ist.

  • Genomanalysen entschlüsseln die familiären Netzwerke skythischer Eliten
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    Genomanalysen entschlüsseln die familiären Netzwerke skythischer Eliten

    Eine umfassende Analyse alter DNA aus der eurasischen Steppe liefert neue Hinweise auf die sozialen Strukturen der Skythen und Saken. Die Ergebnisse deuten darauf hin, dass politischer Einfluss und hoher gesellschaftlicher Status innerhalb weit verzweigter Familiennetzwerke weitergegeben wurden.

  • Bronzezeitliche Felszeichnungen belegen weitreichende maritime Netzwerke in Europa
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    Bronzezeitliche Felszeichnungen belegen weitreichende maritime Netzwerke in Europa

    Neue Analysen bronzezeitlicher Felszeichnungen von der Iberischen Halbinsel und aus Skandinavien weisen auf weitreichende maritime Verbindungen in Europa hin. Gemeinsamkeiten in der Darstellung von Booten und religiösen Symbolen sprechen dafür, dass Ideen, Technologien und kulturelle Vorstellungen über große Entfernungen hinweg ausgetauscht wurden. Die Ergebnisse zeichnen das Bild eng vernetzter Küstengemeinschaften, die durch die Seefahrt miteinander verbunden waren.

Juni 2026

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    7000 Jahre Umweltgeschichte: Sedimentkerne zeigen den Einfluss des Menschen auf die Pflanzenvielfalt

    7000 Jahre Umweltgeschichte: Sedimentkerne zeigen den Einfluss des Menschen auf die Pflanzenvielfalt

    Eine neue Studie rekonstruiert anhand von Sedimentbohrkernen aus drei Schweizer Seen die Entwicklung der Pflanzenvielfalt im Schweizer Mittelland über einen Zeitraum von 7000 Jahren. Die Ergebnisse zeigen, dass die traditionelle Landwirtschaft die Artenvielfalt über Jahrtausende hinweg förderte. Erst mit der Intensivierung der Landwirtschaft im 20. Jahrhundert setzte ein deutlicher Rückgang ein. Darüber hinaus belegen die Daten, dass historische Krisenzeiten wie das Ende des Römischen Reichs und die Pestwellen des Mittelalters auch ökologische Folgen hatten und zu einer vorübergehenden Abnahme der Pflanzenvielfalt führten.

  • Fenster ins mittelalterliche Braunschweig: Grabungen am Hagenmarkt liefern überraschende Befunde
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    Fenster ins mittelalterliche Braunschweig: Grabungen am Hagenmarkt liefern überraschende Befunde

    Die archäologischen Untersuchungen am Braunschweiger Hagenmarkt liefern wichtige Erkenntnisse zur Bau- und Siedlungsgeschichte der Stadt. Neben neuen Befunden zum ehemaligen Opernhaus wurden bislang unbekannte Spuren mittelalterlicher Bebauung, ein historischer Wasserlauf sowie aufwendig konstruierte Fundamentanlagen entdeckt. Die Funde zeichnen ein deutlich differenzierteres Bild der Entwicklung dieses zentralen Stadtraums vom 13. Jahrhundert bis in die Neuzeit.

  • Durchbruch bei der Entschlüsselung der Herculaneum-Schriftrollen gelungen: Neue antike Texte und Autoren entdeckt
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    Durchbruch bei der Entschlüsselung der Herculaneum-Schriftrollen gelungenNeue antike Texte und Autoren entdeckt

    Ein Forschungsteam der Vesuvius Challenge hat einen bedeutenden Durchbruch bei der Entzifferung der verkohlten Schriftrollen von Herculaneum erzielt. Mithilfe hochauflösender Röntgentechnik, künstlicher Intelligenz und virtueller Entrollung wurden bislang unlesbare Texte sichtbar gemacht, neue Werke identifiziert und Einblicke in verloren geglaubte philosophische Traditionen gewonnen.

  • Einzigartiger Bronzewagen der tartessischen Kultur und mediterrane Importfunde in Casas del Turuñuelo entdeckt
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    Einzigartiger Bronzewagen der tartessischen Kultur und mediterrane Importfunde in Casas del Turuñuelo entdeckt

    Bei den jüngsten Ausgrabungen in Casas del Turuñuelo haben Archäologen einen außergewöhnlich erhaltenen Bronzewagen freigelegt, für den es auf der Iberischen Halbinsel bislang keine Vergleichsfunde gibt. Gemeinsam mit griechischer Keramik, einem ägyptischen Alabastergefäß und kunstvoll geschnitzten Elfenbeinarbeiten belegt der Fund die weitreichenden Handelskontakte der tartessischen Kultur im 5. Jahrhundert v. Chr. und eröffnet neue Perspektiven auf die Rolle des Ortes im mediterranen Austauschraum.

  • Erster Nachweis alter menschlicher DNA an Höhlenwänden – Neue Perspektiven für die Archäologie
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    Erster Nachweis alter menschlicher DNA an Höhlenwänden – Neue Perspektiven für die Archäologie

    Ein internationales Forschungsteam hat erstmals nachgewiesen, dass alte menschliche DNA über Jahrtausende an Höhlenwänden erhalten bleiben kann. Die in Höhlen Portugals und Spaniens identifizierten genetischen Spuren eröffnen neue Möglichkeiten, die Anwesenheit und Aktivitäten prähistorischer Menschen nachzuweisen – selbst dort, wo bislang keine direkten archäologischen Hinweise vorliegen. Die Ergebnisse erweitern das Spektrum genetischer Quellen in der Archäologie und könnten künftig neue Einblicke in die Urheber von Höhlenkunst und die Nutzung prähistorischer Höhlenräume liefern.

  • Römische Monumentalbauten als Schlüssel zum Verständnis des Imperiums: Neues Forschungsprojekt untersucht Rhein- und Donauraum
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    Römische Monumentalbauten als Schlüssel zum Verständnis des Imperiums: Neues Forschungsprojekt untersucht Rhein- und Donauraum

    Ein neues Forschungsprojekt des Leibniz-Zentrums für Archäologie (LEIZA) untersucht die Rolle römischer Monumentalbauten bei der Entwicklung des Römischen Reiches. Im Mittelpunkt steht die Frage, wie Bauprojekte Ressourcenströme, Umweltveränderungen, soziale Organisation und politische Entscheidungsprozesse beeinflussten. Mithilfe innovativer digitaler Methoden sollen die Bauwerke als historische Archive erschlossen und neue Einblicke in die Wirtschafts-, Sozial- und Umweltgeschichte der römischen Grenzregionen gewonnen werden.

  • Neue Erkenntnisse zur Frühgeschichte Süditaliens: SIRIS-Project entdeckt archaische Befestigungen und außergewöhnliche Votivfunde
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    Neue Erkenntnisse zur Frühgeschichte Süditaliens: SIRIS-Project entdeckt archaische Befestigungen und außergewöhnliche Votivfunde

    Neue Ausgrabungen des internationalen SIRIS-Project in Policoro liefern wichtige Erkenntnisse zur Frühgeschichte Süditaliens. Erstmals konnte ein bislang unbekanntes Verteidigungssystem aus ungebrannten Lehmziegeln nachgewiesen werden, das noch vor der Gründung von Herakleia entstand. Zudem brachten die Forschungen im archaischen Demeter-Heiligtum neue Votivdepots mit eisernen Obeloi ans Licht und erweitern damit das Wissen über Siedlungsentwicklung, Kultpraxis und soziale Strukturen der griechischen Kolonien im westlichen Mittelmeerraum.

  • Archäologen entdecken ersten illyrischen Tempel Nordalbaniens
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    Archäologen entdecken ersten illyrischen Tempel Nordalbaniens

    In einer antiken Siedlung bei Bushat in Nordalbanien haben Archäologen die Überreste eines großen hellenistischen Tempels freigelegt. Der Fund gilt als erster Nachweis eines illyrischen Tempelbaus dieser Art in der Region und stellt einen wichtigen Fortschritt bei der Erforschung einer lange in Vergessenheit geratenen Stadt dar, die möglicherweise mit dem antiken Bassania identisch ist.

  • Antike Fluchtafel aus Heerlen entschlüsselt: Griechischer Bindezauber im römischen Niedergermanien
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    Antike Fluchtafel aus Heerlen entschlüsselt: Griechischer Bindezauber im römischen Niedergermanien

    Eine in den Niederlanden entdeckte Bleitafel aus dem 2. Jahrhundert n. Chr. gewährt neue Einblicke in magische Praktiken der Römerzeit. Die von Forschern der Universität Heidelberg entzifferte Inschrift enthält einen ungewöhnlichen altgriechischen Bindezauber im ägyptischen Stil. Der Fund belegt die weite Verbreitung religiöser und magischer Traditionen innerhalb des Römischen Reiches und eröffnet neue Perspektiven auf kulturelle Verflechtungen im römischen Niedergermanien.

  • Archäologen untersuchen in Woodstown mutmaßlich größte Wikingersiedlung Irlands
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    Archäologen untersuchen in Woodstown mutmaßlich größte Wikingersiedlung Irlands

    Neue archäologische Untersuchungen in Woodstown im Süden Irlands deuten darauf hin, dass es sich bei der Siedlung um das bislang größte bekannte wikingerzeitliche Handelszentrum des Landes handeln könnte. Funde belegen enge Verbindungen nach Norwegen und zeigen Woodstown als bedeutenden Knotenpunkt zwischen Handel, Handwerk und militärischer Expansion.

  • Rätselhafte Bestattung in Ofengrube: Schnurkeramischer Fund bei Gerstewitz
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    Rätselhafte Bestattung in Ofengrube: Schnurkeramischer Fund bei Gerstewitz

    Bei archäologischen Untersuchungen entlang der SuedOstLink-Trasse wurde bei Gerstewitz eine außergewöhnliche Bestattung aus der Zeit der Schnurkeramik entdeckt. Die Niederlegung eines jungen Mannes in einer Ofengrube sowie Spuren einer möglichen Verletzung werfen grundlegende Fragen zu Bestattungsritualen, Gewalt und Opferpraktiken in der Vorgeschichte auf.

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    Mittelalterlicher Steinkeller am Berliner Molkenmarkt entdeckt

    Eine großflächige Ausgrabung am Berliner Molkenmarkt hat einen außergewöhnlich gut erhaltenen mittelalterlichen Steinkeller freigelegt. Der Befund verweist auf ein bislang unbekanntes, repräsentatives Bauwerk und liefert neue Erkenntnisse zur Entwicklung der frühen Stadtstruktur Berlins. Umfang und Lage des Fundes deuten auf eine bedeutende wirtschaftliche und politische Funktion im spätmittelalterlichen Stadtraum hin.

  • Archäologen entdecken mittelalterliches Wassersystem und Moschee nahe der Zitadelle von Saladin, Kairo
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    Archäologen entdecken mittelalterliches Wassersystem und Moschee nahe der Zitadelle von Saladin, Kairo

    Eine ägyptisch-französische Mission hat nahe der Zitadelle von Saladin in Kairo bedeutende Funde aus der Mamlukenzeit gemacht. Freigelegt wurden ein komplexes Wasserversorgungssystem mit Brunnen, Wasserrädern und Kanälen sowie die Überreste einer Moschee und eines historischen Friedhofs. Die Entdeckungen liefern neue Erkenntnisse zur Infrastruktur, Stadtplanung und Entwicklung des islamischen Kairos.

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    Neues keltisches Fürstengrab bei Bad Camberg entdeckt

    Nahe Bad Camberg haben Archäologen ein außergewöhnliches eisenzeitliches Fürstengrab entdeckt. Die reich ausgestattete Wagenbestattung belegt erstmals eindeutig die Existenz einer lokalen keltischen Elite in der Region und eröffnet neue Perspektiven auf Machtstrukturen, Fernkontakte und Bestattungssitten der frühen Keltenzeit in Hessen.

Mai 2026

April 2026

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    Genomforschung beleuchtet die Entstehung mitteleuropäischer Gesellschaften

    Genomforschung beleuchtet die Entstehung mitteleuropäischer Gesellschaften

    Eine groß angelegte genomische Studie zeigt, dass die Bevölkerung im römischen Grenzraum Süddeutschlands zwischen Spätantike und Frühmittelalter nicht durch Massenmigration geprägt wurde. Stattdessen belegen die Daten die Mobilität kleiner Gruppen, soziale Trennung und eine rasche Vermischung nach dem Zusammenbruch des Weströmischen Reiches. Die Ergebnisse zeichnen ein neues Bild der Entstehung früher mitteleuropäischer Gesellschaften.

  • Rund 7.000 Jahre alte Grube mit Überresten von Bibern bei Alsleben entdeckt
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    Rund 7.000 Jahre alte Grube mit Überresten von Bibern bei Alsleben entdeckt

    Archäologische Untersuchungen entlang der geplanten Stromtrasse SuedOstLink haben bei Alsleben im Salzlandkreis einen außergewöhnlichen Befund zutage gefördert. In einer jungsteinzeitlichen Grube wurden die Überreste von mindestens zwölf Bibern entdeckt, die vermutlich gezielt zur Pelzgewinnung gejagt wurden. Der Fund liefert neue Hinweise auf spezialisierte Jagdpraktiken und materielle Kultur im Neolithikum.

  • KI rekonstruiert Opfer des Vesuvausbruchs: Neue Einblicke aus Pompeji
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    KI rekonstruiert Opfer des Vesuvausbruchs: Neue Einblicke aus Pompeji

    Erstmals setzt der Archäologische Park von Pompeji künstliche Intelligenz zur Rekonstruktion eines Vesuv-Opfers ein. Grundlage bilden aktuelle Grabungsdaten aus der Nekropole Porta Stabia, die neue Erkenntnisse über Fluchtverhalten und Todesumstände während der Katastrophe von 79 n. Chr. liefern. Das Projekt zeigt zugleich das Potenzial und die Grenzen KI-gestützter Archäologie.

  • Römisches Schiffswrack enthüllt faszinierende Geschichte antiker Schiffbautraditionen
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    Römisches Schiffswrack enthüllt faszinierende Geschichte antiker Schiffbautraditionen

    Seit Jahrtausenden verwenden Menschen verschiedene Abdichtungsmaterialien für Schiffe und Boote. Wissenschaftler analysierten nun die Beschichtungen eines Schiffswracks aus der Zeit der Römischen Republik und konnten anhand der darin enthaltenen Pollen die Vegetation der Landschaften identifizieren, in denen das Schiff gebaut und repariert wurde.

  • Archäologen finden mögliche Statue Ramses II. im östlichen Nildelta
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    Archäologen finden mögliche Statue Ramses II. im östlichen Nildelta

    Im Zuge archäologischer Arbeiten am Fundort Tell Faroun im Zentrum Al-Husayniya (Gouvernement Sharqia) hat eine ägyptische Mission des Obersten Rates für Altertümer eine monumentale Statue freigelegt. Erhalten ist der obere Teil der Skulptur, während Beine und Sockel fehlen. Aufgrund stilistischer Merkmale wird das Werk mit hoher Wahrscheinlichkeit König Ramses II. zugeschrieben.

  • Statue der Athena im Westtheater von Laodikeia freigelegt
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    Statue der Athena im Westtheater von Laodikeia freigelegt

    Im Zuge laufender Ausgrabungs- und Restaurierungsarbeiten in der antiken Stadt Laodikeia, in der Westtürkei, wurde im Bühnengebäude des Westtheaters eine etwa zwei Meter hohe Statue der Göttin Athena aus Marmor freigelegt.

Heft 3/2026: Unter weitem Himmel
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