Mit Flucht und Migration konstruktiv umgehen
"Ich war fremd und ihr habt mich aufgenommen..." Auf allen Kontinenten fliehen Menschen und migrieren zwischen Staaten. Was sind die Ursachen von Migration und Flucht? Wie wird in Europa, Afrika, Asien, Lateinamerika unter teils prekären Bedingungen damit sozial und (pastoral-)theologisch umgegangen? In welcher Situation befinden sich Migranten und Flüchtlinge weltweit? Welche sozialethischen Fragen wirft dieses Phänomen auf? Wie wird seelsorgerisch darauf reagiert, wie stellt sich die Kirche dieser Herausforderung? Einundzwanzig internationale Autoren antworten mit Analysen und Erfahrungen aus ihren Regionen. Das Buch reiht die europäische Situation gleichberechtigt ins weltweite Flucht-/Migrationsgeschehen ein. Es versachlicht den Diskurs und gibt Konzepte an die Hand, mit Flucht und Migration konstruktiv umzugehen – nicht nur in der Kirche.
Mehr Informationen zur Reihe Freiburger theologische Studien.
Übersetzt von Robert Bryce, Katrin Giacona, Josephine Hörl, Bruno Kern, Jürgen Waurisch
Mit Beiträgen von Maruja M. B. Asis, Fabio Baggio, Graziano Battistella, Jaco Beyers, Gioacchino Campese, Jorge E. Castillo Guerra, Gemma Tulud Cruz, Josef Estermann, Stefan Heße, David Holdcroft, Mathias Burton Kafunda, Tobias Keßler, Carmem Lussi, Mary John Mananzan, Valentin Mendoza, Muthuphei Albert Mutavhatsindi, Jordan Nyenyembe, Peter C. Phan, Cecilia Ruiz-Marave, Luigi Sabbarese, Maniraj Sukdaven, Polikarp Ulin Agan, Klaus Vellguth
Herausgeber
Klaus Krämer wurde 1964 geboren und ist seit 2024 Bischof der Diözese Rottenburg-Stuttgart. Er studierte Rechtswissenschaften und Theologie. 1993 wurde er zum Priester geweiht, war Sekretär von Bischof Walter Kasper und wurde 1999 zum Domkapitular ernannt, 2000 promoviert sowie 2010 habilitiert. Krämer leitete ab 1999 die Hauptabteilung Weltkirche und die für die Ausbildung der pastoralen Dienste im Ordinariat Rottenburg. Von 2008 bis 2019 war er Präsident von Missio Aachen, ab 2010 auch Präsident des Kindermissionswerks „Die Sternsinger“. 2020 kehrte er in den diözesanen Dienst zurück, übernahm die Hauptabteilung Kirchliches Bauen und wurde Kanzler der Bischöflichen Kurie.